Urteil des Bundesgerichts I 750/04 E. 4.3).3.4.2 Die Gesetzgebung geht davon aus, dass die Schule in der Regel am Wohnort der Lernenden besucht wird (§ 35 VBG; vgl. Herbert Plotke, Schweizerisches Schulrecht, 2. Aufl., Bern 2003, S. 175; BGE 129 I 12 E. 4.2 S. 16). Auch in der Praxis ist die Schule auf die Bedürfnisse der sesshaften Bevölkerung ausgerichtet (Eylem Copur/Tarek Naguib, Diskriminierungsrecht: Handbuch für Jurist innen, Berater innen und Diversity-Expert innen, Bern 2014, S. 103). Der obligatorische Schulbesuch bedingt damit für alle Lernenden und ihre Familien eine zumindest teilweise sesshafte Lebensweise.