Immerhin sagte der Ehemann der Beschwerdeführerin noch am 28. November 2011 aus, dass er seit April 2011 nicht mehr an die eheliche Gemeinschaft glaube, die Trennung habe sich einfach so ergeben. Offenbar ist er also bis zu diesem Zeitpunkt davon ausgegangen, eine eheliche Gemeinschaft geführt zu haben. Zudem gab die Beschwerdeführerin zwanzig schriftliche Bestätigungen von Bekannten zu den Akten. Darin erklärten diese, dass die Beschwerdeführerin und ihr Ehemann eine normale Ehe geführt hätten.