Aus den Materialien zu dieser Bestimmung ergibt sich, dass die individuelle Einbürgerung von ausländischen Ehegatten von Gesetzes wegen vorgesehen ist, weil damit dem verfassungsmässig garantierten Gleichstellungsgrundsatz (vgl. Art. 8 Abs. 3 der Schweizerischen Bundesverfassung, BV) nachgekommen wird (Botschaft B 85 des Regierungsrates an den Grossen Rat zum Entwurf eines kantonalen Bürgerrechtsgesetzes vom 15. Dezember 1992, in: Verhandlungen des Grossen Rates [GR] 1993, S. 104; Botschaft B 169 des Regierungsrates an den Grossen Rat zum Entwurf eines kantonalen Bürgerrechtsgesetzes vom 3. Mai 1994, in: GR 1994 S. 766).