Eine Anpassung der bisherigen Bewilligungspraxis war insofern angezeigt, als die Integration erst spät nachgezogener Jugendlicher schwerer fällt, da sie sich in einer sprachlich und kulturell fremden Umgebung zurechtfinden müssen. Es muss das Ziel sein, Jahresaufenthalter und ihre Kinder besser in der Gesellschaft zu integrieren. Je früher die Kinder in der Schweiz leben, desto besser kann dieses Ziel erreicht werden. Erfahrungen zeigen, dass Jugendliche, die älter als 16 Jahre alt sind, bei uns schwierig in Strukturen einzubinden sind. Oft verfügen sie weder über einen Schulabschluss noch finden sie eine Lehrstelle.