LGVE 2002 I Nr. 45). Die Pflicht zur sorgfältigen und gewissenhaften Berufsausübung bezieht sich nicht nur auf die Beziehung zwischen Anwalt und Klient, sondern auch auf das Verhalten des Anwalts gegenüber Behörden, der Gegenpartei und der Öffentlichkeit (BGE 130 II 270 E. 3.2 S. 276; Urteil des Bundesgerichts 2A.545/2003 vom 4.5.2004 E. 3; Fellmann, Komm. zum Anwaltsgesetz [Hrsg. Fellmann/Zindel], 2. Aufl., Art. 12 BGFA N 36; Kaspar Schiller, Schweizerisches Anwaltsrecht, Zürich 2009, N 1493).