{"Signatur": "GR_VG_006", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "0000-00-00", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_VG_006_PVG-2004-13_0000-00-00.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/PVG_2004_13_4d6e0efbfb0c8da1c1cb2b2e23ea3558729f991237f5059c5fad3b88c62befcf7a83a97a4e8933af35399b2107acd931be6dca17ec4a183416f0212ebc9594441ffd905678327a3ad6a497ca8641d4f8?path=4d6e0efbfb0c8da1c1cb2b2e23ea3558729f991237f5059c5fad3b88c62befcf7a83a97a4e8933af35399b2107acd931be6dca17ec4a183416f0212ebc9594441ffd905678327a3ad6a497ca8641d4f8&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=PVG_2004_13", "Checksum": "33ac2a17f3c1c8a12cc98b0994c97ea2"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["PVG 2004 13"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr"], "Text": "Graubünden Verwaltungsgericht Praxis des Verwaltungsgerichts (PVG) 00.00.0000 PVG 2004 13"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale amministrativo Prassi del Tribunale amministrativo (PTA) 00.00.0000 PVG 2004 13"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Verwaltungsgericht Praxis des Verwaltungsgerichts (PVG)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons  Praxis des Verwaltungsgerichts (PVG)"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale amministrativo Prassi del Tribunale amministrativo (PTA)"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Praxis Verwaltungsgericht | Regeste: siehe PVG-Dokument\\x3Cbr\\x3E | java.util.HashMap/1797211028"}], "ScrapyJob": "446973/49/1459", "Zeit UTC": "12.05.2024 05:28:28", "Checksum": "e785253cb6be2b2ec9e232fdc2cec67a", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Graubünden Verwaltungsgericht Praxis des Verwaltungsgerichts (PVG) 00.00.0000 PVG 2004 13\nRegeste:\nPraxis Verwaltungsgericht | Regeste: siehe PVG-Dokument\\x3Cbr\\x3E | java.util.HashMap/1797211028\n\nSozialabzüge ist schon aufgrund der Lebenserfahrung für das Gericht auch hinreichend bewiesen, dass die Steuerpflichtige in der\nVergangenheit zur Hauptsache wirtschaftlich für den Unterhalt ihrerTochter nach lit. d (Gewährung Kinderabzug) aufgekommen ist.\nIm Einzelfall ist dies sogar finanziell nachgewiesen, wie der nachgereichten Auflistung der monatlich wiederkehrenden Kosten\nglaubhaft entnommen werden kann. Dort stehen den Unterhaltsbeiträgen der Steuerpflichtigen von rund Fr. 1500.– im Monat allenfalls nach Abzug des gelegentlichen Eigenverdienstes der in\nden Semesterferien z.B. als Skilehrerin tätigenTochter von Fr. 350.–\nim Monat der monatliche Alimentenbeitrag des Vaters von Fr.\n1100.– inklusive freiwilligem Zuschuss an Taschengeld von Fr. 50.–\ngegenüber. Auch wenn die hälftige Berücksichtigung der 31/2-Zim-\nmerwohnung in D. als zu hoch beanstandet wird, zeigt diese Aufstellung, dass die Rekurrentin auch finanziell überwiegend für den\nUnterhalt der Tochter aufkommt. Zusammenfassend ergibt sich\ndaraus, dass die Steuerpflichtige die Voraussetzungen laut Art. 38\nlit. d StG durchaus erfüllt hat, wonach der Kinderabzug dem überwiegend (zu mehr als 50%) für den Unterhalt des Kindes sorgenden Elternteil im gemeinsamen Haushalt zukommen soll (ASA 72\n[Nr. 8 /2004] S. 468).\nc) Aus dem genau gleichen Grund kommt hier auch Art. 38\nlit. c StG (Gewährung Familienabzug) zur Anwendung, da sich die\nvolljährige Tochter nachweislich noch (bis voraussichtlich 2005) in\nAusbildung befindet, die ledige Mutter hauptsächlich für deren Lebensunterhalt aufkommt und sie beide an den Wochenenden sowie in den Semesterferien der Tochter jeweils gemeinsam (und\ndies ununterbrochen seit vielen Jahren) im gleichen Haushalt (31/2-\nZimmer-Eigentumswohnung der Pflichtigen in D.) leben. Die\nBedingungen zur Gewährung dieses Abzugs sind damit aber\nebenfalls klarerweise erfüllt, was auch diesbezüglich zur Aufhebung des angefochtenen Steuerentscheids und Gutheissung\ndes Rekurses führen muss.\nA 04 11 Urteil vom 7. Mai 2004\n\n76\n"}