{"Signatur": "GR_VG_006", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "0000-00-00", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_VG_006_PVG-2003-4_0000-00-00.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/PVG_2003_4_4d6e0efbfb0c8da1c1cb2b2e23ea3558729f991237f5059c5fad3b88c62befcf189050579bb2b099818b862a120b1994e66406ce37894d9f2f4234b5256fe7491ffd905678327a3ad6a497ca8641d4f8?path=4d6e0efbfb0c8da1c1cb2b2e23ea3558729f991237f5059c5fad3b88c62befcf189050579bb2b099818b862a120b1994e66406ce37894d9f2f4234b5256fe7491ffd905678327a3ad6a497ca8641d4f8&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=PVG_2003_4", "Checksum": "e3db18c1462d5c90e223b6bb96c44115"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["PVG 2003 4"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr"], "Text": "Graubünden Verwaltungsgericht Praxis des Verwaltungsgerichts (PVG) 00.00.0000 PVG 2003 4"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale amministrativo Prassi del Tribunale amministrativo (PTA) 00.00.0000 PVG 2003 4"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Verwaltungsgericht Praxis des Verwaltungsgerichts (PVG)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons  Praxis des Verwaltungsgerichts (PVG)"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale amministrativo Prassi del Tribunale amministrativo (PTA)"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Praxis Verwaltungsgericht | Regeste: siehe PVG-Dokument\\x3Cbr\\x3E | java.util.HashMap/1797211028"}], "ScrapyJob": "446973/49/1459", "Zeit UTC": "12.05.2024 05:36:54", "Checksum": "63bc45ced694ff0e16c10d168ceb4fe5", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Graubünden Verwaltungsgericht Praxis des Verwaltungsgerichts (PVG) 00.00.0000 PVG 2003 4\nRegeste:\nPraxis Verwaltungsgericht | Regeste: siehe PVG-Dokument\\x3Cbr\\x3E | java.util.HashMap/1797211028\n\n Assicurazione contro la disoccupazione. Diritto all’indennità. Impiegato con funzione dirigenziale.\n– Persone che hanno all’interno della ditta una funzione\nanaloga a quella del datore di lavoro non hanno diritto\nall’indennità di disoccupazione, perché non vengono\nconsiderate come collocabili; per contro, non è ammissibile escludere generalmente dal diritto all’indennità di\ndisoccupazione impiegati in funzioni dirigenziali, solo\nperché hanno il diritto di firma per una ditta e sono\niscritti nel registro di commercio (cons. 2, 3).\n– Un accomandatario con firma individuale di una – ancora esistente, ma da lungo tempo inattiva – società in\naccomandita, la cui riattivazione è esclusa con una probabilità che sfiora la certezza, non può avere una funzione analoga a quella del datore di lavoro e deve pertanto essere considerato come collocabile (cons. 4, 5).\n\n35\n4 /4 Sozialversicherung PVG 2003\n\nErwägungen:\n2. Eine der gesetzlichen Voraussetzungen für den Anspruch auf Arbeitslosenunterstützung ist gemäss Art. 8 lit. f AVIG\ndie Vermittlungsfähigkeit. Als vermittlungsfähig gilt ein Arbeitsloser, sofern er bereit, in der Lage und berechtigt ist, eine zumutbare\nArbeit anzunehmen (Art. 15 Abs. 1 AVIG). Zur Vermittlungsfähigkeit gehören demnach die Arbeitsfähigkeit im objektiven Sinne\nsowie subjektiv die Bereitschaft des Versicherten, seine Arbeitskraft entsprechend seinen persönlichen Verhältnissen während\nder üblichen Arbeitszeit einzusetzen (vgl. BGE 120 V 388 E. 3a). Die\nVermittlungsfähigkeit ergibt sich im Einzelfall aus der Gesamtheit\nder persönlichen Verhältnisse (BGE 99 V 114). Als Anspruchsvoraussetzung schliesst der Begriff der Vermittlungsfähigkeit graduelle Abstufungen aus (BGE 125 V 58 E. 6a mit Hinweisen). Entweder ist die versicherte Person vermittlungsfähig, insbesondere\nbereit, eine zumutbare Arbeit anzunehmen oder nicht.\n3. a) Das Eidgenössische Versicherungsgericht hat mit Urteil vom 4. September 1997 (C 51/94, veröffentlicht in ARV 1998,\nNr. 3 und auszugsweise in BGE 123 V 234 ff.) entschieden, dass\nPersonen, die ihre arbeitgeberähnliche Stellung im Betrieb beibehalten, keinen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung haben.\nAls Begründung wurde angeführt, dass eine solche Person einerseits nicht als vermittlungsfähig gelte und andererseits ein solches Vorgehen auf eine rechtsmissbräuchliche Umgehung der\nRegelung von Art. 31 Abs. 3 lit. c AVIG hinauslaufe, wonach Personen, die in ihrer Eigenschaft als Gesellschafter, als finanziell am\nBetrieb Beteiligte oder als Mitglied eines obersten betrieblichen\nEntscheidungsgremiums die Entscheidung des Arbeitgebers bestimmen oder massgeblich beeinflussen können, keinen Anspruch auf Entschädigung haben. Nach der Rechtsprechung ist\nder Ausschluss dieser Personen vom Entschädigungsanspruch\nabsolut zu verstehen (BGE 122 V 273).\nb) Für Arbeitnehmer, bei denen sich aufgrund ihrer Mitwirkung im Betrieb die Frage stellt, ob sie einem obersten betrieblichen Entscheidungsgremium angehören und ob sie in dieser\nEigenschaft massgeblich Einfluss auf die Unternehmensentscheidungen nehmen können, muss deshalb jeweils geprüft werden, welche Entscheidungsbefugnis ihnen aufgrund der internen\nbetrieblichen Struktur zukommt. Handelt es sich um mitarbeitende Verwaltungsräte einer AG oder um geschäftsführende Gesellschafter oder geschäftsführende Dritte einer GmbH, ergibt sich\ndie arbeitgeberähnliche Stellung von Gesetzes wegen und die\n\n36\n4 /4 Sozialversicherung PVG 2003\n\n"}