{"Signatur": "GR_VG_006", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "0000-00-00", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_VG_006_PVG-2003-38_0000-00-00.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/PVG_2003_38_4d6e0efbfb0c8da1c1cb2b2e23ea3558729f991237f5059c5fad3b88c62befcfc4e1accb50c41256ff004acaaba5a1f3b5a455df5265e6e20870db0b0b772a821ffd905678327a3ad6a497ca8641d4f8?path=4d6e0efbfb0c8da1c1cb2b2e23ea3558729f991237f5059c5fad3b88c62befcfc4e1accb50c41256ff004acaaba5a1f3b5a455df5265e6e20870db0b0b772a821ffd905678327a3ad6a497ca8641d4f8&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=PVG_2003_38", "Checksum": "43d883e25b298592b0343cbc7bc911d0"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["PVG 2003 38"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr"], "Text": "Graubünden Verwaltungsgericht Praxis des Verwaltungsgerichts (PVG) 00.00.0000 PVG 2003 38"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale amministrativo Prassi del Tribunale amministrativo (PTA) 00.00.0000 PVG 2003 38"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Verwaltungsgericht Praxis des Verwaltungsgerichts (PVG)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons  Praxis des Verwaltungsgerichts (PVG)"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale amministrativo Prassi del Tribunale amministrativo (PTA)"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Praxis Verwaltungsgericht | Regeste: siehe PVG-Dokument\\x3Cbr\\x3E | java.util.HashMap/1797211028"}], "ScrapyJob": "446973/49/1459", "Zeit UTC": "12.05.2024 05:36:55", "Checksum": "fbda287799359bcf7fe80c323b8bbd36", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Graubünden Verwaltungsgericht Praxis des Verwaltungsgerichts (PVG) 00.00.0000 PVG 2003 38\nRegeste:\nPraxis Verwaltungsgericht | Regeste: siehe PVG-Dokument\\x3Cbr\\x3E | java.util.HashMap/1797211028\n\ntigung betreibt – herstellen lassen. Alle diese Vorgänge sind durch\ndie gesetzliche Lizenz von Art. 19 URG gedeckt (Barrelet/Egloff,\na.a.O., Art. 19 Rz 17). Auch aus urheberrechtlicher Sicht könnte\nweder den Einsprechern noch der Gemeinde deswegen eine unerlaubte Werkverwendung im Sinne von Art. 10 Abs. 2 lit. a URG\nvorgeworfen werden; der Gemeinde auch dann nicht, wenn sie\nbzw. ihr Verwaltungspersonal das Kopiergerät selbst bedient oder\ndas zu vervielfältigende Werkexemplar zur Verfügung stellt (Barrelet/Egloff, a.a.O., Art. 19 Rz 18). Da der Dritte aufgrund von Art. 19\nAbs. 2 i.V.m. Art. 20 Abs. 2 URG eine Kopiervergütung schuldet\n(vgl. dazu Gasser, a.a.O., S. 114), darf die Gemeinde im Sinne einer\nKanzleigebühr Ersatz dieser sowie anderer im Zusammenhang\nmit der Vervielfältigung entstehender Kosten und Auslagen verlangen.\nf) In Präzisierung der mit PVG 1994 Nr. 79 begründeten\nRechtsprechung ist somit festzuhalten, dass sofern und soweit die\nVerwendung von Kopien nicht über den in Art. 19 URG festgesetzten Rahmen (Verwendung zum Eigengebrauch) hinausgeht, das\nHerstellen von Kopien im Einspracheverfahren von einer Gemeinde auch nicht aus urheberrechtlichen Gründen verweigert werden\ndarf. Dies auch deshalb, weil das Herstellen von Kopien zur Wahrung prozessualer Rechte in aller Regel nicht über den Eigengebrauch hinausgeht. Anders zu entscheiden wäre lediglich dann,\nwenn konkrete Anhaltspunkte und Anzeichen bestehen würden,\ndass der Einsprecher oder ein Dritter die Kopien benutzen würde,\num sie für ein eigenes Projekt verwenden zu können. Derartiges\nwird aber im konkreten Fall weder geltend gemacht, noch ist es ersichtlich. Im Lichte des oben Dargelegten ist der Rekurs der Rekurrenten 2 daher bezüglich Ziff. 2 ihres Rechtsbegehrens gutzuheissen.\nR 02 131 und 134 Urteil vom 25. März 2003\n\n181\n"}