Nicht mehr vorausgesetzt wird hingegen, dass die Vorschriften, deren Anwendung ein Betroffener rügen will, diesen besonders schützen; es kommt daher nicht mehr auf die Schutzrichtung der Nomen an, und es muss auch keine Verletzung rechtlich geschützter Interessen mehr dargelegt werden. Es genügt, wenn ein Betroffener ein tatsächliches, z.B. ein wirtschaftliches oder ideelles Anfechtungsinteresse (so etwa der Wunsch, ein günstiges Geschäft abzuschliessen, weniger Steuern zu bezahlen, sein Land zu überbauen, die freie Aussicht zu behalten oder keinen zusätzlichen Lärm ertragen zu müssen) aufzeigen kann.