{"Signatur": "GR_VG_006", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "0000-00-00", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_VG_006_PVG-2003-34_0000-00-00.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/PVG_2003_34_4d6e0efbfb0c8da1c1cb2b2e23ea3558729f991237f5059c5fad3b88c62befcfa1b13b54cdc31f37867bb51db7783b9d61af312aaee0315654d2ac4ceada6ec91ffd905678327a3ad6a497ca8641d4f8?path=4d6e0efbfb0c8da1c1cb2b2e23ea3558729f991237f5059c5fad3b88c62befcfa1b13b54cdc31f37867bb51db7783b9d61af312aaee0315654d2ac4ceada6ec91ffd905678327a3ad6a497ca8641d4f8&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=PVG_2003_34", "Checksum": "81189e41ba2e0ab8e1f64020f78d8bfd"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["PVG 2003 34"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr"], "Text": "Graubünden Verwaltungsgericht Praxis des Verwaltungsgerichts (PVG) 00.00.0000 PVG 2003 34"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale amministrativo Prassi del Tribunale amministrativo (PTA) 00.00.0000 PVG 2003 34"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Verwaltungsgericht Praxis des Verwaltungsgerichts (PVG)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons  Praxis des Verwaltungsgerichts (PVG)"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale amministrativo Prassi del Tribunale amministrativo (PTA)"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Praxis Verwaltungsgericht | Regeste: siehe PVG-Dokument\\x3Cbr\\x3E | java.util.HashMap/1797211028"}], "ScrapyJob": "446973/49/1459", "Zeit UTC": "12.05.2024 05:37:06", "Checksum": "060592bcb17e98ac35ab981faab918da", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Graubünden Verwaltungsgericht Praxis des Verwaltungsgerichts (PVG) 00.00.0000 PVG 2003 34\nRegeste:\nPraxis Verwaltungsgericht | Regeste: siehe PVG-Dokument\\x3Cbr\\x3E | java.util.HashMap/1797211028\n\n Verfahren 14\nProcedura\n\n34 Rekurslegitimation (Praxisänderung).\n– Im Rekursverfahren vor Verwaltungsgericht gilt inskünftig – abgesehen von allfälligen spezialgesetzlichen\nVorgaben – bei der Prüfung der Rekurslegitimation eine\neinheitliche Regelung; Art. 52 VGG wird nunmehr gene- rell\nanalog Art. 103 lit. a OG und der hierzu ergangenen\nRechtsprechung ausgelegt (E. 2a-c).\n– Kann die Rekurslegitimation bejaht werden, darf eine\nopponierende Partei alle Rügen anbringen, die für ihre\nPosition Vorteile erwarten lassen und den Streitgegenstand betreffen (E. 2d).\n\nLegittimazione al ricorso (cambiamento della prassi).\n– A prescindere da eventuali disposizioni speciali, per i ricorsi davanti al Tribunale amministrativo varrà in futuro una\nregola unitaria per l’esame della legittimazione al ri- corso;\nl’art. 52 LTA verrà interpretato analogamente all’art. 103\nlett. a OG ed alla relativa giurisprudenza (cons. 2a-c).\n– Se la legittimazione al ricorso può essere ammessa, la\nparte ricorrente può addurre tutte le censure che potrebbero apportare dei vantaggi alla sua situazione e che\nriguardano l’oggetto della vertenza (cons. 2d).\n\nErwägungen:\n2. a) Laut Art. 52 VGG ist zur Erhebung eines Rekurses berechtigt, wer durch den angefochtenen Entscheid berührt ist und\nein schutzwürdiges Interesse an seiner Aufhebung oder Änderung\ngeltend macht. Die Rekurslegitimation nach Art. 52 VGG entspricht dem Wortlaut nach der in Art. 103 lit. a OG und Art. 48\nVwVG verankerten Legitimationsumschreibung zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde bzw. zur Verwaltungsbeschwerde vor Bundesbehörden. Alle drei Bestimmungen wurden in etwa zur selben\nZeit erlassen (Art. 52 VGG: 1967; Art. 48 VwVG und Art. 103 lit. a\nOG: 1968). Ihnen liegt im Wesentlichen dieselbe ratio legis zugrunde. In der Botschaft des Kleinen Rates an den Grossen Rat zur\n\n160\n14 / 34 Verfahren PVG 2003\n\nEinführung der Verwaltungsgerichtsbarkeit im Kanton Graubünden vom 10. März 1966 (S. 38 ff.) heisst es in diesem Zusammenhang denn auch:\n«Art. 54. … wird in dieser Bestimmung die Fassung des\nvom Bundesrat vorgeschlagenen Art. 102 lit. a OG übernommen.\nAusgeschlossen ist die Popularklage. Das allgemeine Interesse an\nder Gesetzmässigkeit der Verwaltung begründet kein genügend\nintensives Rechtschutzbedürfnis, um jedermann zu gestatten,\nselbst eine ihm nicht persönlich angehende Verwaltungsverfügung der gerichtlichen Überprüfung zuzuführen (BGE 62 I 167).\nAnderseits berührt ein Verwaltungsakt häufig nicht allein die\nRechtssphäre des Adressaten, sondern auch diejenige anderer.\nMan denke etwa bei Baubewilligungen an die baupolizeilichen Beschränkungen, die im Blick auf die Nachbarschaft aufgestellt werden. Die getroffene Ordnung lässt sich auch davon leiten, dass es\nAufgabe eines jeden Prozessverfahrens ist, bestrittene Rechtslagen und unsichere Rechtsansprüche durch Urteile zu klären. Sie\ngeht von folgenden Momenten aus:\n– Der Rekurrent muss in einem besonders nahen Verhältnis zum angefochtenen Entscheid stehen. Diese Bedingung ist erfüllt, wenn er vom angefochtenen Entscheid\nberührt ist und ein Interesse an seiner Aufhebung oder\nÄnderung hat. (…) vergleiche die bundesgerichtliche\nPraxis zu Art. 88 OG, etwa BGE 86 I 284 ff., 89 I 517 ff. und\n88 I 179 ff.\n– Der Rekurrent muss durch den angefochtenen Entscheid\nbelastet sein und infolgedessen ein aktuelles Interesse\nan seiner Aufhebung oder Änderung haben.\n– Der Rekurrent muss ein Interesse behaupten, das vom\ngeltenden Recht geschützt ist oder im Lichte der dominierenden Grundsätze unserer Rechtsordnung schützenswert ist.\nDer Rekurrent muss dementsprechend\n– nachweisen, dass er durch den Entscheid berührt ist und\nein aktuelles Interesse an seiner Aufhebung oder Änderung hat,\n– behaupten, er habe ein schutzwürdiges Interesse an der\nAufhebung oder Änderung des Entscheides (vgl. BBl\n1965, II, S. 1320).»\nWährend in der Botschaft bei der Frage des schutzwürdigen Interesses noch auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung\nzu Art. 88 OG, mithin auf die restriktivere Legitimationsvorausset-\n\n161\n14 / 34 Verfahren PVG 2003\n\n"}