{"Signatur": "GR_VG_006", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "2003-12-31", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_VG_006_PVG-2003-32_2003-12-31.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/PVG_2003_32_ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd6097628c57b5fea12e9512e611e30df5a5bbd039899eb2e6d72b5203f326ce1a603c8edc1bc0425c099a9488a18062b80f8de?path=ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd6097628c57b5fea12e9512e611e30df5a5bbd039899eb2e6d72b5203f326ce1a603c8edc1bc0425c099a9488a18062b80f8de&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=PVG_2003_32", "Checksum": "3f6b06395cac2714e3ac94b57a88193f"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["PVG 2003 32"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr"], "Text": "Graubünden Verwaltungsgericht Praxis des Verwaltungsgerichts (PVG) 31.12.2003 PVG 2003 32"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale amministrativo Prassi del Tribunale amministrativo (PTA) 31.12.2003 PVG 2003 32"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Verwaltungsgericht Praxis des Verwaltungsgerichts (PVG)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons  Praxis des Verwaltungsgerichts (PVG)"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale amministrativo Prassi del Tribunale amministrativo (PTA)"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Praxis Verwaltungsgericht | Regeste: siehe PVG-Dokument\\x3Cbr\\x3E"}], "ScrapyJob": "446973/49/1971", "Zeit UTC": "12.09.2025 05:40:11", "Checksum": "00b5dc347dc51abd2a0d1dcac889ff62", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Graubünden Verwaltungsgericht Praxis des Verwaltungsgerichts (PVG) 31.12.2003 PVG 2003 32\nRegeste:\nPraxis Verwaltungsgericht | Regeste: siehe PVG-Dokument\\x3Cbr\\x3E\n\nsteuer im engeren Sinne kann die Abgabe ihnen auch nicht auferlegt werden. Irgendein objektiver Grund dafür, dass ausgerechnet\ndiese Gruppe der Bevölkerung eine Sondersteuer für die Erhaltung und Förderung der Landwirtschaft entrichten muss, ist nicht\nersichtlich. Zwischen den ihr Bauland überbauenden Grundeigentümern und der zu erfüllenden Staatsaufgabe besteht kein engerer Zusammenhang als zwischen dem genannten Staatsziel und\nfast jeder beliebigen anderen Bevölkerungsgruppe, seien es beispielsweise die Konsumenten, die Gewerbetreibenden oder die\nBauwirtschaft. Die Auswahl allein der ihr Bauland überbauenden\nGrundeigentümer als Steuersubjekte für die fragliche Abgabe erscheint daher als willkürlich und verstösst gegen den Grundsatz\nder Allgemeinheit der Besteuerung. Erweist sich nach dem Gesagten die Kulturlandverminderungsabgabe auch in Form der\nZwecksteuer als verfassungswidrig, ist Art. 50bis MG die Anwendung zu versagen und die angefochtene Verfügung demzufolge in\nGutheissung des Rekurses aufzuheben.\nA 02 58 Urteil vom 17. Juni 2003\n\nAuf die dagegen an das Bundesgericht erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde wurde am 23. September 2003 nicht eingetreten\n(2A. 412/2003).\n\n155\n"}