{"Signatur": "GR_VG_006", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "2002-12-31", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_VG_006_PVG-2002-42_2002-12-31.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/PVG_2002_42_ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd6097689096ea1aba5f768d3f42fd0e277a7163aca77054f33bfb19a06626a472d9de6edc1bc0425c099a9488a18062b80f8de?path=ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd6097689096ea1aba5f768d3f42fd0e277a7163aca77054f33bfb19a06626a472d9de6edc1bc0425c099a9488a18062b80f8de&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=PVG_2002_42", "Checksum": "f50fd9cd62e51b88aaef487e967f7051"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["PVG 2002 42"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr"], "Text": "Graubünden Verwaltungsgericht Praxis des Verwaltungsgerichts (PVG) 31.12.2002 PVG 2002 42"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale amministrativo Prassi del Tribunale amministrativo (PTA) 31.12.2002 PVG 2002 42"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Verwaltungsgericht Praxis des Verwaltungsgerichts (PVG)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons  Praxis des Verwaltungsgerichts (PVG)"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale amministrativo Prassi del Tribunale amministrativo (PTA)"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Praxis Verwaltungsgericht | Regeste: siehe PVG-Dokument\\x3Cbr\\x3E"}], "ScrapyJob": "446973/49/1971", "Zeit UTC": "12.09.2025 05:43:02", "Checksum": "cabddf688674196ed0c618bee3cfef0b", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Graubünden Verwaltungsgericht Praxis des Verwaltungsgerichts (PVG) 31.12.2002 PVG 2002 42\nRegeste:\nPraxis Verwaltungsgericht | Regeste: siehe PVG-Dokument\\x3Cbr\\x3E\n\n 12/42 Perimeter PVG 2002\n\nstrecke Nr. 9 b profitierenden Alp F. vorher noch im Sinne des Art. 11\nAbs. 2 PG mit der davon mitbetroffenen Nachbargemeinde L. näher\nabzusprechen und danach gemeinsam das zweistufige Perimeterverfahren – selbstverständlich unter Wahrung des rechtlichen\nGehörs – korrekt durchzuführen. Sollte dabei keine gütliche Einigung zwischen den beiden direkt betroffenen Territorialgemeinden\ngefunden werden, wird es Sache der Regierung sein, darüber endgültig zu entscheiden. Aus dem Gesagten erhellt, dass die Vorgehensweise der Vorinstanz weder formell noch materiell rechtskonform war. Dies hat hier zur Konsequenz, dass der angefochtene\nGebührenentscheid mangels alleiniger Legiferierungs- und Spruchkompetenz der Vorinstanz aufgehoben werden muss, was im Ergebnis zur Gutheissung des Rekurses führt.\nA 02 36 Urteil vom 4. Oktober 2002\n\n42 Perimeterbeiträge.\n— Zur Anwendbarkeit und Geltung der Nacherfassung von\nWerterhöhungen im Zuge eines Kostenverfahrens nach\nArt. 10 PG (E.1).\n— Bei der Nachperimetrierung sind die Fristen nach Art. 12 PG\nunbeachtlich; Sinn und Zweck dieser Vorschrift ist die\nbeförderliche Projektverwirklichung und die Sicherstellung der Finanzierung des Hauptwerkes (E.2).\n— Die Bau- und Unterhaltskosten binnen der 10-jährigen\nNachfrist nach Art. 10 PG dürfen mitberücksichtigt werden, da ein späterer Kostenaufwand für eine bestimmte\nWerkanlage meist ja gerade erst der Auslöser für eine\nvollständige und zuverlässige Nachperimetrierung darstellt; nach Ablauf dieser Frist sind aber nur noch eindeutig wertvermehrende Bauinvestitionen anrechen- bar\n(E.3).\n— Nach Art. 14 PG gilt es grundsätzlich zwischen ständi- gen\nund nichtständigen Kommissionen zu unterschei- den\n(E.4).\n— Besitzt die Gemeinde im Beizugsgebiet weder Gebäude noch Bauland, muss sie nicht im Kostenverteiler\naufgeführt werden (E.5).\n— Zur Bewertung des erschlossenen Baulandes ist es\nzulässig, allein auf die gemäss neuer Zonenordnung\neinheitlich mögliche Wohnnutzung abzustellen (E.6).\n\n143\n12/42 Perimeter PVG 2002\n\nContributi di comprensorio.\n— Sull’applicabilità e la validità di un’imposizione posteriore di aumenti di valore nell’ambito di una procedura di\nripartizione dei costi secondo l’art. 10 LCompr (cons. 1).\n— In caso di avvio di una procedura di comprensorio posteriore, i termini di cui all’art. 12 LCompr sono ininfluenti; senso e fine di questa disposizione è la promozione dell’attuazione del progetto e la garanzia del\nfinanziamento dell’opera principale (cons. 2).\n— I costi per la costruzione e la manutenzione dell’opera\npossono essere presi in considerazione entro il termine di\n10 anni giusta l’art. 10 LCompr, giacché la susseguente entità dei costi per una determinata opera è solitamente la causa per una completa e attendibile procedura posteriore di comprensorio; al trascorrere di\nquesto termine sono però computabili solo quei costi\nd’investimento che indubbiamente aumentano il valore\ndell’opera (cons. 3).\n— Giusta l’art. 14 LCompr occorre in principio distinguere tra\ncommissioni di comprensorio permanenti e non\npermanenti (cons. 4).\n— Se il comune non possiede né costruzioni né terreno\nedilizio entro il perimetro del comprensorio, non deve\nneppure essere incluso nella lista di ripartizione dei co- sti\n(cons. 5).\n— Per la stima del terreno edilizio reso accessibile è ammissibile fondarsi unicamente sulle generali possibilità\nedificatorie giusta il nuovo piano delle zone (cons. 6).\n\nErwägungen:\n1. a) In formeller Hinsicht gilt es zunächst die Frage nach\nder Anwendbarkeit des Art. 10 PG zu klären. Hiernach gilt für die\nKostenverteilung bei öffentlichen Werkanlagen, worunter auch der\nStrassenkörper S.-F. fällt, was folgt: «Ändern sich wegen baulicher\nMassnahmen oder der Art der Benützung des Werkes innert 10\nJahren nach Rechtskraft des Perimeterentscheides die Sondervorteile oder das Verhältnis zwischen öffentlicher und privater Interessenz wesentlich, so kann die Einleitung eines neuen Perimeterverfahrens verlangt werden» (Abs. 1). Während sich die Rekurrenten\nauf den Standpunkt stellen, dass diese Bestimmung infolge Zeitablaufs (über 10 Jahre seit Erlass des Einleitungsbeschlusses von\n\n144\n12/42 Perimeter PVG 2002\n\n"}