{"Signatur": "GR_VG_006", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "2002-12-31", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_VG_006_PVG-2002-37_2002-12-31.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/PVG_2002_37_ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd6097626da6a1611cbe51c81d5542d4a4f12e19290320434551298e1e70baa03e5b481edc1bc0425c099a9488a18062b80f8de?path=ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd6097626da6a1611cbe51c81d5542d4a4f12e19290320434551298e1e70baa03e5b481edc1bc0425c099a9488a18062b80f8de&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=PVG_2002_37", "Checksum": "06b5b0f06cefb8114370b11b210aa9bd"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["PVG 2002 37"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr"], "Text": "Graubünden Verwaltungsgericht Praxis des Verwaltungsgerichts (PVG) 31.12.2002 PVG 2002 37"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale amministrativo Prassi del Tribunale amministrativo (PTA) 31.12.2002 PVG 2002 37"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Verwaltungsgericht Praxis des Verwaltungsgerichts (PVG)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons  Praxis des Verwaltungsgerichts (PVG)"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale amministrativo Prassi del Tribunale amministrativo (PTA)"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Praxis Verwaltungsgericht | Regeste: siehe PVG-Dokument\\x3Cbr\\x3E"}], "ScrapyJob": "446973/49/1971", "Zeit UTC": "12.09.2025 05:43:12", "Checksum": "4181e423e07bfdb015c1bd093cbfa4d3", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Graubünden Verwaltungsgericht Praxis des Verwaltungsgerichts (PVG) 31.12.2002 PVG 2002 37\nRegeste:\nPraxis Verwaltungsgericht | Regeste: siehe PVG-Dokument\\x3Cbr\\x3E\n\nterien – wie vorliegend – ein hohes Gewicht zugemessen wurde.\nDadurch würde die in der gleichen Sache in VGU U 02 89 (vgl. vorangehendes Urteil in der PVG) erläuterte Praxis des Verwaltungsgerichtes, wonach dem Preis in der Regel die vorrangige Bedeutung zukommen muss, in unvertretbarer Weise unterlaufen. Das\nwiederum würde zu ungerechtfertigten Wettbewerbsverzerrungen\nführen. Auch vorliegend ergab die von der Vorinstanz angewendete\nNotenskala ein unhaltbares Resultat. Die Beschwerdeführerin hat\nfür ihr preisgünstigstes Angebot die Maximalnote 4 erhalten. Die\nBeschwerdegegnerin 2 erhielt trotz einer Preisdifferenz von beinahe 20% noch die Note 3,3, also gut bis sehr gut. Damit kommt\nder sehr beträchtliche Preisunterschied in der Benotung nicht zum\nAusdruck. Angesichts der Preisdifferenz von 18,7% wäre es allenfalls noch haltbar gewesen, der Beschwerdegegnerin die Note 2\n(genügend) zu geben. Schon diese Korrektur allein führt dazu, dass\ndie Beschwerdegegnerin 2 bei der Gesamtpunktezahl nur noch 276\nPunkte erhält und damit hinter die Beschwerdeführerin mit 328\nPunkten zurückfällt.\nU 02 124 Urteil vom 17. Januar 2003\n\n38 RABöB. Ausschluss wegen unzulässiger Untervergabe.\n— Ein Anbieter, der nicht selber die charakteristische Leistung des Auftrages erbringt, sondern diese durch eine\nSchwesterfirma ausführen lässt, ist wegen unzulässi- ger\nUntervergabe vom Wettbewerb auszuschliessen.\n\nDisp.CIAP. Esclusione per inammissibile subappalto.\n— Un offerente che non fornisce da solo la prestazione caratteristica della commessa, ma che lascia eseguire la\nstessa da una ditta consorella, deve essere escluso\ndall’assegnazione per inammissibile subappalto.\n\nErwägungen:\n2. c) Nach Art. 13 Abs. 1 RABöB dürfen Untervergaben nur\nfür untergeordnete bzw. spezielle Leistungen erfolgen. Die charakteristische Leistung des Auftrages hat der Anbieter zu erbringen. Vorliegend erbringt die Beschwerdeführerin selber überhaupt\nkeine Leistung, sondern will die Arbeiten durch ihre Schwesterfirma ausführen lassen. Darin liegt nichts anderes als eine unzulässige Untervergabe. Die Beschwerdeführerin verkennt Sinn\n\n136\n"}