{"Signatur": "GR_VG_006", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "0000-00-00", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_VG_006_PVG-2002-36_0000-00-00.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/PVG_2002_36_4d6e0efbfb0c8da1c1cb2b2e23ea3558729f991237f5059c5fad3b88c62befcf5eb743e3a3dbc61893ebc8f48d15d0a01116078644d12c79076acafd092178961ffd905678327a3ad6a497ca8641d4f8?path=4d6e0efbfb0c8da1c1cb2b2e23ea3558729f991237f5059c5fad3b88c62befcf5eb743e3a3dbc61893ebc8f48d15d0a01116078644d12c79076acafd092178961ffd905678327a3ad6a497ca8641d4f8&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=PVG_2002_36", "Checksum": "b87b1d8624977722dcbbc383cccaa423"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["PVG 2002 36"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr"], "Text": "Graubünden Verwaltungsgericht Praxis des Verwaltungsgerichts (PVG) 00.00.0000 PVG 2002 36"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale amministrativo Prassi del Tribunale amministrativo (PTA) 00.00.0000 PVG 2002 36"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Verwaltungsgericht Praxis des Verwaltungsgerichts (PVG)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons  Praxis des Verwaltungsgerichts (PVG)"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale amministrativo Prassi del Tribunale amministrativo (PTA)"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Praxis Verwaltungsgericht | Regeste: siehe PVG-Dokument\\x3Cbr\\x3E | java.util.HashMap/1797211028"}], "ScrapyJob": "446973/49/1459", "Zeit UTC": "12.05.2024 05:40:43", "Checksum": "274af07f9b9fb64a1451a12f16a67123", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Graubünden Verwaltungsgericht Praxis des Verwaltungsgerichts (PVG) 00.00.0000 PVG 2002 36\nRegeste:\nPraxis Verwaltungsgericht | Regeste: siehe PVG-Dokument\\x3Cbr\\x3E | java.util.HashMap/1797211028\n\n Submission 11\nAppalti\n\n36 Grundsätze des Submissionsverfahrens. Zuschlagskriterien.\nGewichtung. (Präzisierung der Praxis).\n— Grundsätze des Submissionsverfahrens (E.2a).\n— Zusammenfassung der bisherigen Rechtsprechung zur\nGewichtung der Zuschlagskriterien (E.2b).\n— Dem Zuschlagskriterium des Preises muss bei der Mehr- zahl\nder öffentlichen Arbeitsvergaben in markanter Weise das\nHauptgewicht zukommen; dabei kann als allgemeine Regel\ngelten, dass dem Preis umso höheres Gewicht zuzuerkennen ist, je einfacher der Schwierigkeitsgrad einer\nAufgabe ist; bei Aufgaben mittlerer Komplexität darf das\nGewicht des Preises in der Regel nicht weniger als 50%\nbetragen (E.3a).\n— Mindestens die Gewichtung des Preises ist bereits in der\nAusschreibung oder den Vergabeunterlagen anzugeben\n(E.3c).\n\nPrincipi della procedura d’appalto. Criteri d’assegnazione.\nValutazione. (Precisazione della prassi).\n— Principi della procedura d’appalto (cons. 2a).\n— Riassunto della giurisprudenza finora sviluppatasi in me- rito\nalla valutazione dei criteri di assegnazione (cons. 2b).\n— Nella maggioranza dei casi di appalti pubblici, il prezzo,\ncome criterio d’assegnazione, deve essere chiaramente\nriconosciuto come il criterio determinante; in questo\nsenso vale la regola generale stando alla quale, il prezzo\ndeve assumere importanza maggiore quanto più semplice è il grado di difficoltà della commessa; per incarichi di\ncomplessità media, la rilevanza del prezzo non deve di regola\nscendere sotto il 50% (cons. 3a).\n— Almeno la rilevanza del prezzo deve già essere contenuta nel\nbando di concorso o nel capitolato d’appalto (cons. 3c).\n\nErwägungen:\n2. a) Die allgemeinen submissionsrechtlichen Ziele und\nGrundsätze gewährleisten den Anbietern einerseits die Durchführung\n\n131\n11/36 Submission PVG 2002\n\neines fairen, rechtsgleichen und diskriminierungsfreien sowie auch\ntransparenten und wirksamen Wettbewerbes und ermöglichen es\nandererseits der öffentlichen Hand, das jeweils wirtschaftlich günstigste Angebot anzunehmen (Grundsatz der wirtschaftlichen Verwendung öffentlicher Mittel). Der wirksame Wettbewerb dient dabei nicht nur den Interessen der Anbieter, sondern soll ebensosehr\ndie effiziente Verwendung der öffentlichen Mittel garantieren. Das\nrevidierte Beschaffungsrecht zielt sogar vor allem darauf ab, durch\neine Liberalisierung des öffentlichen Beschaffungswesens den\nwirtschaftlichen Einsatz der öffentlichen Mittel zu fördern (Stöckli\n[Hsg.], Das Vergaberecht der Schweiz, 5.A., S. 19). Die vorliegend\nunbestritten anwendbaren Bestimmungen des SubG und der SubV\ndienen der Verwirklichung und der Konkretisierung der erwähnten\nZielsetzungen.\nb) Gemäss Art. 15 Abs. 1 SubG erhält das wirtschaftlich\ngünstigste Angebot den Zuschlag. Kriterien zur Ermittlung des wirtschaftlich günstigsten Angebots sind auftragsbezogen festzulegen,\nwobei insbesondere Qualität, Preis, Erfahrung, Termine, Betriebsund Unterhaltskosten, Zweckmässigkeit der Leistung, technischer\nWert, Kundendienst, Ästhetik, Kreativität, Ökologie und Infrastruktur gelten können (Abs. 2). Der Zuschlag für weitgehend standardisierte Güter kann auch ausschliesslich nach dem Kriterium des\nniedrigsten Preises erfolgen (Abs. 3).\nDie ersten beiden Kriterien – die Qualität und der Preis – bilden das allgemeine und Hauptkriterium für die Ermittlung des wirtschaftlich günstigsten Angebotes, wird doch damit nichts anderes\nals das Preis-Leistungs-Verhältnis umschrieben, während es sich\nbei den weiteren, nicht abschliessend aufgezählten Punkten um\nspezielle Bewertungskriterien handelt. Für die Beurteilung der Angebote sind nur die in den Vergabeunterlagen gemäss Art. 8 Abs. 2\nlit. k SubV enthaltenen Zuschlagskriterien massgebend. Dort nicht\nangeführte dürfen gar nicht berücksichtigt werden, weil die Anbieter ihre Angebote nicht auf nicht genannte Kriterien ausrichten\nkönnen. Vielmehr dürfen sie sich darauf verlassen, dass für die Vergabebehörde nur die auftragsbezogen in den Ausschreibungsunterlagen genannten Vergabekriterien entscheidrelevant sind. Das\nVerwaltungsgericht verfolgt sodann die Praxis, dass die Zuschlagskriterien in der Ausschreibung bzw. in den Vergabeunterlagen zu\ngewichten sind. Damit ist aber noch nichts darüber gesagt, wie zu\nverfahren ist, wenn in der Ausschreibung oder den Vergabeunterlagen die Zuschlagskriterien bloss aufgezählt werden, ohne ihnen\neinen Rang oder eine Gewichtung zuzuordnen. In solchen Fällen\n\n132\n11/36 Submission PVG 2002\n\n"}