{"Signatur": "GR_VG_006", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "2002-12-31", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_VG_006_PVG-2002-16_2002-12-31.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/PVG_2002_16_ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd609762c17124420b4401df0bd097897e289a8b4c0def9c70fad4034ec1eb15525d427edc1bc0425c099a9488a18062b80f8de?path=ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd609762c17124420b4401df0bd097897e289a8b4c0def9c70fad4034ec1eb15525d427edc1bc0425c099a9488a18062b80f8de&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=PVG_2002_16", "Checksum": "aedc9a4c814e36576c90b5f3e8c2156b"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["PVG 2002 16"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr"], "Text": "Graubünden Verwaltungsgericht Praxis des Verwaltungsgerichts (PVG) 31.12.2002 PVG 2002 16"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale amministrativo Prassi del Tribunale amministrativo (PTA) 31.12.2002 PVG 2002 16"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Verwaltungsgericht Praxis des Verwaltungsgerichts (PVG)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons  Praxis des Verwaltungsgerichts (PVG)"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale amministrativo Prassi del Tribunale amministrativo (PTA)"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Praxis Verwaltungsgericht | Regeste: siehe PVG-Dokument\\x3Cbr\\x3E"}], "ScrapyJob": "446973/49/1971", "Zeit UTC": "12.09.2025 05:43:28", "Checksum": "6f5099f458c9460d6f384cd5e1e95763", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Graubünden Verwaltungsgericht Praxis des Verwaltungsgerichts (PVG) 31.12.2002 PVG 2002 16\nRegeste:\nPraxis Verwaltungsgericht | Regeste: siehe PVG-Dokument\\x3Cbr\\x3E\n\nsteht, dass auch der Beschwerdeführer zu den von der HUMAK\nerfassten Personen zählte und ihm deshalb ab Juni 2001 auch offiziell die B-Bewilligung erteilt wurde, besteht kein Grund, um den\nFälligkeitstermin für die ab Mai 1998 geleisteten Kinderzulagen\nnicht auch rückwirkend festzulegen. Die in Art. 84 AsylG ausdrücklich vorbehaltende Suspensivbedingung für die Auszahlung\nvon Kinderzulagen für ausländische Arbeitnehmer trat mit der\nrückwirkenden Inkraftsetzung der HUMAK und dem gleichzeitig\nbewirkten Statuswechsel des Beschwerdeführers demnach auch\nbezogen auf Kinderzulagen ein, auf die schon früher ein rechtmässiger Anspruch entstanden war. Von einem zeitlichen Auseinanderklaffen zwischen dem grundsätzlich unbestrittenen Anspruch auf Kinderzulagen und deren Fälligkeit konnte von jenem\nZeitpunkt an keine Rede mehr sein, was bedeutet, dass die angefochtene Rückerstattungsverfügung rechtswidrig ist. Zusammengefasst lässt sich damit festhalten: Kinderzulagen sind im Falle\neiner HUMAK-Regelung für im Ausland lebende Kinder rückwirkend auf den Zeitpunkt der Arbeitsaufnahme auszubezahlen.\nDem Beschwerdeführer stehen Kinderzulagen seit 1. Mai 1998 zu\nund er hat sie, soweit sie ihm bereits ausgezahlt worden sind,\nnicht zurückzuzahlen. Die Beschwerde ist in diesem Sinne gutzuheissen und die angefochtene Verfügung aufzuheben.\nS 01 269 Urteil vom 19. März 2002\n\n17 Familienzulagen. Wartejahr Selbständigerwerbender (Art. 2\nAbs. 1 lit. c FZG).\n— Wird die Frist von zwölf Monaten nicht erheblich unterbrochen, so können die vor und nach der Unterbrechung\nliegenden Monate zusammengezählt werden.\n\nAssegni familiari. Anno di attesa per persone esercitanti\nun’attività lucrativa indipendente (art. 2 cpv. 1 lett. c LAFC).\n— Se il termine di 12 mesi non viene interrotto in modo\nconsiderevole, i mesi prima e dopo l’interruzione possono essere addizionati.\n\nErwägungen:\n2. a) Der Rekurrent arbeitete vom 1. April 2000 bis zum 28.\nFebruar 2001 als Geschäftsführer der Zweigniederlassung einer\nKollektivgesellschaft. Seine Tätigkeit während dieser 11 Monate\n\n69\n"}