{"Signatur": "GR_VG_004", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "2006-05-23", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_VG_004_A-2006-4_2006-05-23.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/A_2006_4_ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd6097655941608a105c7f7aa75dd104e5648b4a9d23c4aa4c8d3cdd647d15d135de9ddedc1bc0425c099a9488a18062b80f8de?path=ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd6097655941608a105c7f7aa75dd104e5648b4a9d23c4aa4c8d3cdd647d15d135de9ddedc1bc0425c099a9488a18062b80f8de&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=A_2006_4", "Checksum": "22c8da1c1b0af61a44eb8f0689f7e9ac"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["A 2006 4"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr"], "Text": "Graubünden Verwaltungsgericht 4. Kammer 23.05.2006 A 2006 4"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale amministrativo 4a Camera 23.05.2006 A 2006 4"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Verwaltungsgericht 4. Kammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons  4. Kammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale amministrativo 4a Camera"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Baupolizeigebühren | Gebühren übriges"}], "ScrapyJob": "446973/49/1971", "Zeit UTC": "12.09.2025 04:48:30", "Checksum": "9ad8b69eee0a6da3b35b63310f71b25b", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Graubünden Verwaltungsgericht 4. Kammer 23.05.2006 A 2006 4\nRegeste:\nBaupolizeigebühren | Gebühren übriges\n\n4. a) Angesichts der aktuellen Schätzung des Gebäudeversicherungswertes (ca.\nFr. 44,41 Mio.), aufgrund derer der Rekurrentin eine definitive\nBaubewilligungsgebühr von Fr. 99'933.30 in Rechnung gestellt worden ist,\nstellt sich vorliegend - wie seitens der Rekurrentin zu Recht vorgebracht\nworden ist - jedoch die Frage, ob die angefochtene, auf einer hinreichenden\ngesetzlichen Grundlage beruhende Gebühr auch vor den übrigen, im\nöffentlichen Abgaberecht zu beachtenden Prinzipien (Kostendeckungs- und\nÄquivalenzprinzip) stand hält.\nb) Das Kostendeckungsprinzip besagt, dass der Gesamtertrag der Gebühren\nund Beiträge die Gesamtkosten des betreffenden Verwaltungszweiges nicht\noder höchstens geringfügig überschreiten darf (vgl. ZBl 97/1996, S. 329 ;\nAGVE 2001, S. 177 ; Häfelin/Müller, a.a.O., Rz. 2637, 2653), wobei zum\nGesamtaufwand nicht nur die laufenden Ausgaben des betreffenden\nVerwaltungszweiges, sondern auch angemessene Rückstellungen,\nAbschreibungen und Reserven hinzuzurechnen sind (BGE 126 I 188). Auch\nwenn aufgrund der von der … eingereichten Unterlagen einiges dafür spricht,\ndass das Kostendeckungsprinzip eingehalten ist, kann die Frage im konkreten\nFall offen gelassen werden, weil Pauschalgebühren wie die vorliegend\nangefochtene auch vor dem Äquivalenzprinzip stand halten müssen, was\nvorliegend, wie nachstehend noch darzulegen ist, nicht der Fall ist.\n\n"}