{"Signatur": "GR_VG_004", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "2005-11-14", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_VG_004_A-2005-75_2005-11-14.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/A_2005_75_ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd6097612da15d69074862fe07d943017d17489593f5a07770d35c5f97b81ca88008da7edc1bc0425c099a9488a18062b80f8de?path=ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd6097612da15d69074862fe07d943017d17489593f5a07770d35c5f97b81ca88008da7edc1bc0425c099a9488a18062b80f8de&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=A_2005_75", "Checksum": "f4fcf660804c546c6ff4c1834950c1ff"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["A 2005 75"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr"], "Text": "Graubünden Verwaltungsgericht 4. Kammer 14.11.2005 A 2005 75"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale amministrativo 4a Camera 14.11.2005 A 2005 75"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Verwaltungsgericht 4. Kammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons  4. Kammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale amministrativo 4a Camera"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Abfall-Grundgebühren | Benutzungsgebühren"}], "ScrapyJob": "446973/49/1971", "Zeit UTC": "12.09.2025 05:09:46", "Checksum": "c13d14d6d8bde5e4684e8a27293f33fd", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Graubünden Verwaltungsgericht 4. Kammer 14.11.2005 A 2005 75\nRegeste:\nAbfall-Grundgebühren | Benutzungsgebühren\n\n2. In der Sache selbst (materiell) sei indes festgehalten, dass die Vorinstanz\nhinsichtlich der von ihr getroffenen Unterscheidung zwischen Grund- und\nGebindegebühr (Art. 22-23 AbfG) wie auch bezüglich der angemessenen\nHöhe der an sich geschuldeten Grundgebühr von Fr. 20.-- für Saisonniers und\nKurzaufenthalter korrekt und rechtskonform argumentierte, was eine erneute\nRechnungsstellung an die effektiven Schuldner der Abfallgebühr somit nicht\nzum vornherein ausschliesst. Die gegenteilige Meinung des\nHotelbesitzers/Arbeitgebers vermag inhaltlich nicht zu überzeugen, da eine\nminimale Sockelgebühr pro Kopf laut Art. 21 ff. AbfG offensichtlich losgelöst\nund zusätzlich zur Grundgebühr über Fr. 450.-- für Grossbetriebe [wie\nnamentlich Hotels/Restaurants] erhoben werden kann.\n\n3. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten gestützt auf Art.\n75 des Verwaltungsgerichtsgesetzes (VGG, BR 370.100) vollständig der\nVorinstanz aufzuerlegen. Eine aussergerichtliche Entschädigung an den\nobsiegenden, jedoch nicht anwaltlich vertretenen Rekurrenten entfällt\npraxisgemäss.\n\nDemnach erkennt das Gericht:\n\n1. Der Rekurs wird gutgeheissen und der angefochtene Entscheid aufgehoben.\n\n2. Die Gerichtskosten, bestehend\n- aus einer Staatsgebühr von Fr. 1'000.--\n- und den Kanzleiauslagen von Fr. 85.--\n\nzusammen Fr. 1'085.--\n\ngehen zulasten der Gemeinde … und sind innert 30 Tagen seit Zustellung\ndieses Entscheids an die Finanzverwaltung des Kantons Graubünden, Chur,\nzu bezahlen.\n"}