{"Signatur": "GR_VG_003", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "2008-04-15", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_VG_003_A-2007-57_2008-04-15.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/A_2007_57_4d6e0efbfb0c8da1c1cb2b2e23ea3558729f991237f5059c5fad3b88c62befcf29625611e87dc50bd14da379272a36ceb36bf09c831abf21e68c10776c203a891ffd905678327a3ad6a497ca8641d4f8?path=4d6e0efbfb0c8da1c1cb2b2e23ea3558729f991237f5059c5fad3b88c62befcf29625611e87dc50bd14da379272a36ceb36bf09c831abf21e68c10776c203a891ffd905678327a3ad6a497ca8641d4f8&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=A_2007_57", "Checksum": "b5c1606006644e0a671ccb78fa0a0422"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["A 2007 57"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr"], "Text": "Graubünden Verwaltungsgericht 3. Kammer 15.04.2008 A 2007 57"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale amministrativo 3a Camera 15.04.2008 A 2007 57"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Verwaltungsgericht 3. Kammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons  3. Kammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale amministrativo 3a Camera"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Kantons- und direkte Bundessteuer | Steuern der jur. Personen"}], "ScrapyJob": "446973/49/1459", "Zeit UTC": "12.05.2024 04:03:20", "Checksum": "e741bdc6ace547423157589ca09a5f32", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Graubünden Verwaltungsgericht 3. Kammer 15.04.2008 A 2007 57\nRegeste:\nKantons- und direkte Bundessteuer | Steuern der jur. Personen\n\nA 07 57\n3. Kammer\n\nURTEIL\nvom 15. April 2008\n\nin der verwaltungsrechtlichen Streitsache\n\nbetreffend Kantons- und direkte Bundessteuer\n\n1. Die Rätia Energie AG (RE) entstand am 1. Januar 2000 aus dem\nZusammenschluss der Kraftwerke Brusio AG (KWB), der AG Bündner\nKraftwerke und der Rätischen Werke für Elektrizität AG. Die RE ist an\nverschiedenen Gesellschaften beteiligt, so auch mit 6.5% an der Kraftwerke\nHinterrhein AG (KHR) und mit 10% an der Grischelectra AG (GE). Die GE\nverwertet die dem Kanton Graubünden und den bündnerischen Gemeinden\nzustehende Beteiligungsenergie, so auch den Bezugsanteil von 12.88% des\nKantons Graubünden aufgrund seiner Beteiligungsquote von 12% an der\nKHR. Zu diesem Zweck schloss der Kanton am 26. Juni 1978 mit der\nElektrizitäts-Gesellschaft Laufenburg AG (EGL) und der KWB (heute RE)\neinen Partnervertrag ab. Vorerst bezogen die KWB bzw. RE einen Drittel und\ndie EGL zwei Drittel dieser Energie. Seit 1. April 2000 vermarktet die RE\naufgrund einer besonderen Vereinbarung die gesamte Energie der GE. Der\nKanton überlässt eine Quote von 4% seines Beteiligungsenergieanspruchs\ngegenüber der KHR der RhB (vgl. Art. 3 des RhB-Vertrages). Zwischen der\nRhB und der RE besteht ein Vertrag über den Austausch und die Lieferung\nelektrischer Energie. Im Rahmen dieses vertraglich geregelten\nEnergieaustausches zwischen RhB und RE wird die erwähnte Quote von 4%\nder RE weitergeleitet. Die restlichen 8.88% dieser Beteiligungsenergie hat die\nRE über die GE bezogen. Der Kanton Graubünden veräussert die gesamte\nEnergie, die er als Partner von allen Bündner Partnerwerken beziehen kann,\nmit einem Zuschlag von 0.4 Rp./kWh über die GE. Nachdem die RE mit einem\nVeranlagungsvorschlag der Steuerverwaltung nicht einverstanden war,\nerliess diese am 21. September 2005 die Veranlagungsverfügungen 2001\n(Bund und Kanton). Dabei wurde die Gegenberichtigung mittels eines\nBeteiligungsabzuges gewährt. Berücksichtigt wurde allerdings nur die\n„Direktbeteiligung“ der RE an der KHR, nicht aber die über die GE von der\nKHR und weiteren „Produzenten“ bezogene Energiemenge. Gegen diese\nVeranlagungsverfügungen erhob die RE Einsprachen und verlangte alleine\nbezogen auf die KHR eine Gegenberichtigung für 19.315% (6.435% + 4% +\n8.88%) statt nur ausgehend von 6.5% bzw. 6.435%. Mit Entscheiden vom 8.\nbzw. 9. Oktober 2007 wies die kantonale Steuerverwaltung die Einsprachen\nab.\n\n"}