{"Signatur": "GR_VG_003", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "2006-08-29", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_VG_003_A-2006-14_2006-08-29.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/A_2006_14_4d6e0efbfb0c8da1c1cb2b2e23ea3558729f991237f5059c5fad3b88c62befcf0d392c3659123e85f699cba992639c96ff7dc7c9b5218f390c675645fd95c1831ffd905678327a3ad6a497ca8641d4f8?path=4d6e0efbfb0c8da1c1cb2b2e23ea3558729f991237f5059c5fad3b88c62befcf0d392c3659123e85f699cba992639c96ff7dc7c9b5218f390c675645fd95c1831ffd905678327a3ad6a497ca8641d4f8&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=A_2006_14", "Checksum": "df5458c321ad5d384bf9b6ac16600e69"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["A 2006 14"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr"], "Text": "Graubünden Verwaltungsgericht 3. Kammer 29.08.2006 A 2006 14"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale amministrativo 3a Camera 29.08.2006 A 2006 14"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Verwaltungsgericht 3. Kammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons  3. Kammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale amministrativo 3a Camera"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Kantonssteuer und direkte Bundessteuer | Einkommenssteuer"}], "ScrapyJob": "446973/49/1459", "Zeit UTC": "12.05.2024 04:45:37", "Checksum": "d2a0d898e1ef7a9db02f51eac1f8c39e", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Graubünden Verwaltungsgericht 3. Kammer 29.08.2006 A 2006 14\nRegeste:\nKantonssteuer und direkte Bundessteuer | Einkommenssteuer\n\n2. a) Wie der Rekurrent zu Recht selber ausführt, ist die Frage, ob\ngewerbsmässiger Wertschriftenhandel vorliegt oder nicht, immer aufgrund der\ngesamten Umstände des Einzelfalles zu beurteilen. Das Bundesgericht\nverwendet in ständiger Rechtsprechung verschiedene Indizien, die bereits\neinzeln für sich alleine für die Bejahung des gewerbsmässigen\nWertschriftenhandels genügen können, d.h. nicht kumulativ vorhanden sein\nmüssen. Genannt werden insbesondere das systematische bzw. planmässige\nVorgehen, die Häufigkeit der An- und Verkäufe, der enge Zusammenhang mit\nder beruflichen Tätigkeit der betroffenen steuerpflichtigen Person, der Einsatz\nbesonderer Fachkenntnisse (auch von Drittpersonen), die Besitzesdauer, der\nEinsatz von Fremdkapital, die Wiederanlage der Gewinne in gleiche oder\nähnliche Geschäfte oder das Zusammenwirken mehrerer Personen (vgl. zum\nganzen Absatz: BGE 125 II 124, ASA 71, S. 627ff). Bei Wertschriften ist die\nausschliessliche oder weit überwiegende Eigenfinanzierung üblich, während\nbei Grundstücken der Kauf in der Regel über eine mehr oder weniger hohe\nFremdfinanzierung erfolgt; deshalb wird der gewerbsmässige\nWertschriftenhandel alleine schon aufgrund einer hohen Fremdfinanzierung\nbejaht (BGE 122 II 454).\nb) Der Rekurrent hat nun während der Dauer des Einspracheverfahrens bis fast\nzum Schluss gestützt auf eben die von ihm zitierte Lehre und Rechtsprechung\nden Standpunkt vertreten, er habe keinen gewerbsmässigen\nWertschriftenhandel betrieben. In seinem Schreiben vom 27. Oktober 2003\nan die Steuerverwaltung hat er diese Ansicht ausführlich wie folgt begründet:\n\n"}