Die sich über Jahre hin entwickelte Erschöpfung der Schmerz- und Stressverarbeitung sei eine wesentliche Vorbedingung in der Genese der heutigen Schmerzstörung und vom Unfallereignis unabhängig. Ferner müssten die mehretagigen Veränderungen im Bereiche der HWS mit überwiegender Wahrscheinlichkeit bereits als Vorzustand vorhanden gewesen sein, es gebe klare Hinweise dafür, dass degenerative Veränderungen eine Rolle spielen würden. Ein status quo sine bezüglich der degenerativen Veränderungen dürfe zwei Jahre nach dem Unfallereignis angenommen werden. Die Erschöpfung der zentralen Schmerz- und Stressverarbeitung hätte sich zudem mit überwiegender Wahrscheinlichkeit