Gedächtnisstörungen sind nicht offensichtlich. Das Denken erscheine formal etwas umständlich und weitschweifig, ansonsten aber inhaltlich geordnet, insbesondere keine Hinweise für Wahnvorstellungen, Sinnestäuschungen, Ich-Störungen oder inadäquate Ängste bzw. Zwänge. Aktuell keine Selbstgefährdung oder Selbsttötung erkennbar. Anamnestisch bestünden aber oft kurzfristige Stimmungsschwankungen. Erschwerend falle ins Gewicht, dass er (seit 02) arbeitslos sei und sich seither eben auch an keine geregelten Tagesstrukturen mehr klammern könnte (Verwahrlosungstendenzen).