{"Signatur": "GR_VG_002", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "2005-02-25", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_VG_002_S-2004-164_2005-02-25.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/S_2004_164_4d6e0efbfb0c8da1c1cb2b2e23ea3558729f991237f5059c5fad3b88c62befcf969dda03d63853c0c786702c9dde57c97e23a6cba2cea1c5ae62295bb112ef1e1ffd905678327a3ad6a497ca8641d4f8?path=4d6e0efbfb0c8da1c1cb2b2e23ea3558729f991237f5059c5fad3b88c62befcf969dda03d63853c0c786702c9dde57c97e23a6cba2cea1c5ae62295bb112ef1e1ffd905678327a3ad6a497ca8641d4f8&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=S_2004_164", "Checksum": "93d8c5e7bf7cc514b8aaab6598a987a7"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["S 2004 164"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr"], "Text": "Graubünden Verwaltungsgericht 2. Kammer 25.02.2005 S 2004 164"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale amministrativo 2a Camera 25.02.2005 S 2004 164"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Verwaltungsgericht 2. Kammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons  2. Kammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale amministrativo 2a Camera"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Gutschrift Krankenkassenprämien | Krankenversicherung"}], "ScrapyJob": "446973/49/1459", "Zeit UTC": "12.05.2024 05:03:22", "Checksum": "dafb201f5c56d2709f79ccbfa71d09d6", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Graubünden Verwaltungsgericht 2. Kammer 25.02.2005 S 2004 164\nRegeste:\nGutschrift Krankenkassenprämien | Krankenversicherung\n\n1. a) Grundsätzlich wird das Institut der Prämienverbilligung durch Beiträge der\nöffentlichen Hand für die obligatorischen Krankenkassen auf Bundesebene\n(Art. 65 ff. KVG; SR 832.10) sowie auf Kantonsebene (Art. 3 ff. KPVG; BR\n542.100) geregelt. Den Gemeinden des Kantons Graubünden steht innerhalb\nder Schranken der Gesetzgebung des Bundes und des Kantons indes das\nRecht auf selbständige Ordnung ihrer Angelegenheiten zu (Art. 2 ff. GG; BR\n175.050). Sofern es dabei um finanzielle Belange geht, bedürfen die Erlasse\n(Gesetze, Verordnungen, Reglemente) der Gemeinden noch der\nGenehmigung durch die Regierung, die sie auf ihre Rechtmässigkeit prüft (Art.\n42 GG). Unter diese Kategorie fällt auch die hier freiwillig über das gesetzliche\nMindestmass hinaus gewährte Prämienverbilligung der betreffenden\nKleinstgemeinde an ihre Einwohner. Wie aus dem Brief vom 28. November\n2003 des Kantonalen Gemeindeinspektorats an die Gemeinde hervorgeht,\nkonnte das im Dezember 1998 erlassene Reglement über Sozialzulagen aber\nnicht restlos in der vorgelegten Ausgestaltung genehmigt werden, wobei\nentsprechende Anregungen/Erläuterungen von der kommunalen\nAufsichtsbehörde gemacht wurden. Gestützt auf jene Vorgaben passte die\nVorinstanz ihr Reglement an. Im Zuge der Gemeindeversammlung vom 15.\nDezember 2003 (Traktandum 7) wurden die vorgeschlagenen Änderungen\n(KKP-Gutschrift Fr. 300.-- pro Erwachsene und Fr. 75.-- pro Kind) von den\nStimmberechtigten im Verhältnis 19:1 klar angenommen. Daraus resultiert\nzunächst als Zwischenergebnis, dass die Vorinstanz legitimiert war,\nentsprechende Sonderbeiträge zu gewähren, und seit Mitte Dezember 2003\nauch über eine einwandfreie Rechtsgrundlage für die Zusprechung solcher\nBeiträge verfügte. Zu prüfen bleibt damit einzig noch, ob das revidierte\nReglement im Einzelfall korrekt angewandt wurde. Dies trifft hier aus\nfolgenden Gründen nicht zu.\n\n"}