 Der Hausarzt Dr. … vertritt hingegen in seinem Schreiben vom 11. April 2003 die Auffassung, dass chronische Schmerzen bei Patienten über die Jahre zu einer Zentralisierung des Schmerzgeschehens mit Prägung des Schmerzgedächtnisses und entsprechenden neuroplastischen Veränderungen im zentralen und peripheren Nervensystem führen würde. Wenn man diese Art der Schmerzempfindung als reell betrachte und die Behinderung im Alltag als de facto taxiere, könne deshalb aus medizinischtheoretischer Sicht höchstens von einer Restarbeitsfähigkeit von 20% ausgegangen werden.