Es liege, wie auch im …-Bericht festgehalten, eine De-facto- Behinderung der Patientin im Alltag vor, bedingt durch die von der Patientin als reell empfunden chronischen Schmerzen. Bei gewissen Belastungen nähmen diese massiv zu und seien ein Teil der Patientin geworden (nicht nur im psychologischen, sondern auch im neurobiologischen Sinne). Bereits geringe Bewegungen und zum Teil Berührungen des Rückens führten zu abnormen Schmerzreaktionen der Patientin, was durch die neuroplastisch bedingte Überempfindlichkeit des Nervensystems für Schmerzimpulse und Berührungen im Sinne einer Allodynie erklärt werden könnte.