{"Signatur": "GR_VG_002", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "2004-06-25", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_VG_002_S-2003-71_2004-06-25.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/S_2003_71_4d6e0efbfb0c8da1c1cb2b2e23ea3558729f991237f5059c5fad3b88c62befcf170a992a793e5f01b121aa617f8f202b527729cfce082b87e8762afb767553591ffd905678327a3ad6a497ca8641d4f8?path=4d6e0efbfb0c8da1c1cb2b2e23ea3558729f991237f5059c5fad3b88c62befcf170a992a793e5f01b121aa617f8f202b527729cfce082b87e8762afb767553591ffd905678327a3ad6a497ca8641d4f8&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=S_2003_71", "Checksum": "cac676fe3c706e809d9748ae6d1207bf"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["S 2003 71"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr"], "Text": "Graubünden Verwaltungsgericht 2. Kammer 25.06.2004 S 2003 71"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale amministrativo 2a Camera 25.06.2004 S 2003 71"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Verwaltungsgericht 2. Kammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons  2. Kammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale amministrativo 2a Camera"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Versicherungsleistungen nach KVG | Krankenversicherung"}], "ScrapyJob": "446973/49/1459", "Zeit UTC": "12.05.2024 05:25:55", "Checksum": "eb2326542fb7846e421ab555f7c96958", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Graubünden Verwaltungsgericht 2. Kammer 25.06.2004 S 2003 71\nRegeste:\nVersicherungsleistungen nach KVG | Krankenversicherung\n\nS 03 71\n\n2. Kammer als Versicherungsgericht\n\nURTEIL\nvom 25. Juni 2004\n\nin der verwaltungsrechtlichen Streitsache\n\nbetreffend Versicherungsleistungen nach KVG\n\n1. … ist bei den INTRAS Versicherungen mit einer Jahresfranchise von CHF\n1'500.-- krankenversichert. Vom 28. November 2000 bis am 27. August 2001\nwurde sie wegen eines Abszesses aufgrund eines teilretinierten\nWeisheitszahnes mit nachfolgender beginnender Osteomyelitis behandelt.\nDie Versicherte musste sich mehreren Eingriffen sowie Behandlungen mit\nAntibiotika unterziehen. Zusätzlich musste Entnahmematerial durch zwei\nverschiedene Institute analysiert werden.\n\n2. Mit Schreiben vom 25. November 2001 bat die Versicherte um Rückerstattung\nfolgender Rechnungsbeträge:\n\nDr. … vom 1.5.2001 CHF 1'283.00\nDr. … vom 20.9.2001 CHF 1'060.60\nPathologie-Institut vom 11.5.2001 CHF 214.95\nInstitut für med. Mikrobiologie vom 7.6.2001 CHF 43.00\nInstitut für med. Mikrobiologie vom 7.7.2001 CHF 43.00\nDr. … vom 4.8.2001 CHF 744.80\nTotal Behandlungskosten CHF 3'389.35\n\n3. Mit Verfügung vom 20. Dezember 2002 lehnte die Versicherung eine\nLeistungspflicht im Zusammenhang mit Art. 17 lit. a Ziff. 2 der\nKrankenpflegeleistungsverordnung (KLV, SR 832.112.31) ab. Gegen diese\nVerfügung erhob die Versicherte am 15. Januar 2003 Einsprache, unter\nanderem mit der Begründung, es handle sich bei ihrer Krankheit um eine\nOsteomyelitis, welche gemäss Art. 17 lit. c Ziff. 5 KLV zur Leistungspflicht der\nKrankenversicherer führe. Mit Einspracheentscheid vom 8. April 2003\nbestätigte die Versicherung die Verfügung vom 20. Dezember 2002 insofern,\nals kein Anspruch nach Art. 17 lit. a Ziff. 2 KLV bestehe, stellte aber einen\nseparaten Entscheid zur Beurteilung eines Leistungsanspruchs gemäss Art.\n17 lit. c Ziff. 5 in Aussicht.\n\n4. Gegen diesen Entscheid erhob die Versicherte am 26. Mai 2003 Beschwerde\nbeim Verwaltungsgericht mit dem Antrag auf Aufhebung und Verpflichtung der\nVersicherung, den zur Rückerstattung beantragten Betrag von CHF 1'889.35\n(Behandlungskosten von CHF 3'389.35 abzüglich der Franchise von CHF\n1'500.-) zu bezahlen.\n\n5. Mit Vernehmlassung vom 16. Juni 2003 beantragt die Versicherung\nAbweisung der Beschwerde.\n\n6. Da vom Versicherer noch keine Beurteilung des Leistungsbegehrens unter\nsämtlichen Titeln, sondern lediglich unter den Voraussetzungen des Art. 17\nlit. a Ziff. 2 KLV ergangen war, wurde das Verfahren sistiert. Am 23. Juli 2003\nerging dann eine weitere Verfügung, wonach das Leistungsbegehren auch\nunter den Voraussetzungen des Art. 17 lit. c Ziff. 5 KLV abzulehnen sei. Die\nVerfügung wurde, nachdem die Versicherte beim Verwaltungsgericht\nerfolgreich Beschwerde wegen Rechtsverzögerung geführt hatte (vgl. VGU S\n03 71A), mit Einspracheentscheid vom 16. Januar 2004 bestätigt.\n\n7. Gegen den Einspracheentscheid vom 16. Januar 2004 erhob die Versicherte\nam 18. Februar 2004 erneut Beschwerde beim Verwaltungsgericht. Mit\nAbschreibungsverfügung vom 9. März 2004 wurde das entsprechende\nVerfahren S 04 16 als gegenstandslos abgeschrieben, nachdem die\nVersicherung mit Schreiben vom 8. März 2004 erklärt hatte, das\nBeschwerdeverfahren habe neue Elemente gebracht, sodass man sich\nentschlossen habe, den Einspracheentscheid zu annullieren und eine\nzusätzliche Prüfung vorzunehmen. Der Versicherten wurde eine\nParteientschädigung von CHF 2'000.- zugesprochen. Das vorliegende, erste\nVerfahren betreffend den Einspracheentscheid vom 8. April 2003 blieb\nhängig, jedoch sistiert bis zum Abschluss des zweiten Verfahrens.\n\n8. Mit Schreiben vom 29. April 2004 erklärte sich die Versicherung bereit, ohne\nAnerkennung einer Rechtspflicht die folgenden Rechnungen zu übernehmen:\n\nDr. … vom 1.5.2001 CHF 1'283.--\n- CHF 81.10 Verrechnung mit Franchise 2000\n- CHF 761.15 Selbstbehalt und Verrechnung mit\nRestfrancise 2001 CHF 440.75\nDr. … vom 20.9.2001 CHF 1'060.60\n- CHF 106.05 Selbstbehalt CHF 954.55\nPathologie-Institut vom 11.5.2001 CHF 214.95\n- CHF 21.50 Selbstbehalt CHF 193.45\nInst. für med. Mikrobiologie vom 7.6.2001 CHF 43.--\n- CHF 4.30 Selbstbehalt CHF 38.70\nInst. für med. Mikrobiologie vom 7.7.2001 CHF 43.--\n- CHF 4.30 Selbstbehalt CHF 38.70\n\nTotal CHF 1'617.45\n\nDie Rechnung von Dr. … vom 4. August 2001 war bereits unmittelbar nach\nStellung des Rückvergütungsantrags vollumfänglich mit der Jahresfranchise\n2001 verrechnet worden.\nAufgrund dieser Abrechnung überwies die Versicherung der Versicherten den\nBetrag von CHF 1'618.45, der gemäss den übereinstimmenden Angaben\nbeider Parteien den Nominalbetrag der Rechnungen tilgt.\n\n"}