{"Signatur": "GR_VG_002", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "2004-12-03", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_VG_002_S-2003-175_2004-12-03.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/S_2003_175_4d6e0efbfb0c8da1c1cb2b2e23ea3558729f991237f5059c5fad3b88c62befcff2a1251428857d6f3d158a4731b236062b544125ef85ede3d610a84e2953de731ffd905678327a3ad6a497ca8641d4f8?path=4d6e0efbfb0c8da1c1cb2b2e23ea3558729f991237f5059c5fad3b88c62befcff2a1251428857d6f3d158a4731b236062b544125ef85ede3d610a84e2953de731ffd905678327a3ad6a497ca8641d4f8&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=S_2003_175", "Checksum": "dc2db052e9c675ed6fb79e78849b1eec"}, "Scrapedate": "2024-12-12", "Num": ["S 2003 175"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr"], "Text": "Graubünden Verwaltungsgericht 2. Kammer 03.12.2004 S 2003 175"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale amministrativo 2a Camera 03.12.2004 S 2003 175"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Verwaltungsgericht 2. Kammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons  2. Kammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale amministrativo 2a Camera"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "IV-Rente | Invalidenversicherung"}], "ScrapyJob": "446973/49/1680", "Zeit UTC": "12.12.2024 05:44:56", "Checksum": "d4bd905b9de68247113b36eeae9d0498", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Graubünden Verwaltungsgericht 2. Kammer 03.12.2004 S 2003 175\nRegeste:\nIV-Rente | Invalidenversicherung\n\nS 03 175A\n\n2. Kammer als Versicherungsgericht\n\nURTEIL\nvom 3. Dezember 2004\n\nin der verwaltungsrechtlichen Streitsache\n\nbetreffend IV-Rente\n\nMit Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts (EVG) vom 7.\nSeptember 2004 (Prozess I 328/04) wurde die\nVerwaltungsgerichtsbeschwerde von … teilweise gutgeheissen, der\nEntscheid des Verwaltungsgerichts Graubünden vom 26. März 2004 (VGU S\n03 175) aufgehoben und die Sache an die Vorinstanz zurückgewiesen, damit\nsie im Sinne der höchstrichterlichen Erwägungen verfahre.\n\nDas Gericht zieht in Erwägung:\n\n1. Heisst das EVG eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde ganz oder teilweise gut\nund hebt es damit ein kantonales Urteil auf, wird die frühere prozessuale Lage\nwieder hergestellt (BGE 104 Ia 378). Dies hat zur Folge, dass die Vorinstanz\neinen neuen Entscheid zu fällen hat bzw. allenfalls auch die mit der\nStreitsache vorbefassten Verwaltungsinstanzen zum Erlass einer oder\nmehrerer Verfügungen im Sinne der rechtsverbindlichen Vorgaben und\nAnweisungen des EVG verpflichtet sind (BGE 95 I 516), soweit das EVG in\nder Sache selbst nicht bereits entschieden hat (vgl. Rhinow/Krähenmann,\nSchweizerische Verwaltungsrechtsprechung, Ergänzungband, Nr. 42/B/IV;\nGygi, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Aufl., S. 232, mit Hinweisen;\nKölz/Häner, Verwaltungsverfahren und Verwaltungspflege des Bundes, Rz\n304).\n2. a) In seinen Erwägungen hält das EVG unter Ziff. 3.2.1 fest, dass die Verwaltung\nund die Vorinstanz gegen den Untersuchungsgrundsatz verstossen hätten, da\nsie ausschliesslich auf das ABI-Gutachten vom 6. Februar 2003 und den darin\nnur auszugsweise wiedergegebenen Austrittsbericht der Kantonalen\nPsychiatrischen Klinik … (PKB) vom 3. Juli 2002 (inkl.\nArbeitsunfähigkeitszeugnis PKB vom 21.06.2002) abgestellt hätten, ohne die\nAkten über die viermonatige (20.02.-21.06.2002) stationäre psychiatrische\nBehandlung (Verlaufsdokumentation, Austrittsbericht) komplett einzuholen\nund noch genauer zu studieren. Dieses Versäumnis sei nachzuholen und\ngestützt darauf nochmals über die Sache zu befinden.\n\nb) Im konkreten Fall sind folgende ärztlichen Atteste und Abklärungsberichte\naktenkundig und für den Beschwerdeentscheid von Bedeutung:\n\n Mit Schreiben vom 4. Oktober 2004 reichte die PKB aufforderungsgemäss\nsämtliche Vorakten bezüglich des stationären Aufenthalts vor 2 ½ Jahren\nin ihrer Klinik (Eintrittsbericht vom 20.02.2002 mit Hauptdiagnose\n„Anpassungsstörungen mit Suizidalität“ und Austrittsbericht vom\n03.07.2002 mit Hauptdiagnose „Schwere depressive Episode ohne\npsychotische Symptome“ und Nebendiagnose „Anhaltende somatoforme\nSchmerzstörung“; zuzüglich Fallvorstellung vom 24.06.02 sowie\ndetaillierter Verlaufskontrolle ab 21.02 bis 03.07.02, Schreiben PKB an\nFrepo vom 21.06.02, Krankentaggeld-Kontrolle vom 28.10.02,\nArbeitsunfähigkeitszeugnis vom 21.06.02 und vom 13.07.01) nach.\n\n"}