Sie habe dann bis anfangs Oktober 2004 nichts mehr von ihr gehört. Damals habe sie um ein Zeugnis gebeten und zwei längere Telefongespäche mit ihr geführt, um den jetzigen psychischen Zustand der Versicherten zu ermitteln. Die im Zeugnis enthaltenen Aussagen stellten demnach eine Momentaufnahme von anfangs Oktober dar. Die reduzierte Belastbarkeit und die depressive Stimmung seien kein länger dauernder Zustand gewesen und hätten sich auf zwei bis drei Wochen beschränkt, was als normale Trauerreaktion nach dem Tod des Vaters in Verbindung mit einem Erschöpfungszustand nach der Stresssituation an der letzten Arbeitsstelle verstanden werden könne.