{"Signatur": "GR_VG_001", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "2005-04-05", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_VG_001_S-2005-1_2005-04-05.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/S_2005_1_4d6e0efbfb0c8da1c1cb2b2e23ea3558729f991237f5059c5fad3b88c62befcf2f7eda2da9e2f0411b9b9b6174707e2d0bde5910c703c0b3fee609dd7f3fe5f21ffd905678327a3ad6a497ca8641d4f8?path=4d6e0efbfb0c8da1c1cb2b2e23ea3558729f991237f5059c5fad3b88c62befcf2f7eda2da9e2f0411b9b9b6174707e2d0bde5910c703c0b3fee609dd7f3fe5f21ffd905678327a3ad6a497ca8641d4f8&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=S_2005_1", "Checksum": "c41c8cf632ca876d6b4a7f80df554afb"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["S 2005 1"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Verwaltungsgericht 1. Kammer 05.04.2005 S 2005 1"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons Verwaltungsgericht 1. Kammer 05.04.2005 S 2005 1"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale amministrativo 1a Camera 05.04.2005 S 2005 1"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Verwaltungsgericht 1. Kammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons Verwaltungsgericht 1. Kammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale amministrativo 1a Camera"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Einstellung in der Anspruchsberechtigung | Arbeitslosenversicherung"}], "ScrapyJob": "446973/49/1459", "Zeit UTC": "12.05.2024 05:09:57", "Checksum": "54c6357c8b52ffcfc80d2d74386959fb", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Graubünden Verwaltungsgericht 1. Kammer 05.04.2005 S 2005 1\nRegeste:\nEinstellung in der Anspruchsberechtigung | Arbeitslosenversicherung\n\n4. a) Damit gilt es zu klären, ob die angefochtene Verfügung auch hinsichtlich der\nDauer der Einstellung rechtmässig ist. Gemäss Art. 30 Abs. 3 AVIG bemisst\nsich diese nach dem Grad des Verschuldens, das sich die Versicherte\nvorwerfen lassen muss. Sie beträgt je nach Einstellungsgrund höchstens 60\nTage. Bei leichtem Verschulden bewegt sie sich zwischen 1 und 15 Tagen\n(Art. 45 Abs. 2 AVIV). Die Verfügungsinstanzen haben hier einen grossen\nErmessensspielraum, weshalb in der Bemessung der Einstellung Sorgfalt\ngeboten ist. Vor allem bei fehlenden oder ungenügenden Arbeitsbemühungen\nsoll die Versicherte erst einmal im Bereich des leichten Verschuldens\neingestellt werden (G. Gerhards, a.a.O., Art. 30 N 52).\n\nb) Das KIGA hat die Beschwerdeführerin für 12 Tage in der\nAnspruchsberechtigung eingestellt und damit eine Sanktion am oberen Rand\ndes leichten Verschuldens gewählt. Wenn in Betracht gezogen wird, dass sich\ndie Beschwerdeführerin in der streitbezogenen Kontrollperiode nur bei 4\nmöglichen Arbeitgebern rechtsgenüglich beworben hatte, erscheint die\nverfügte Einstellungsdauer als angemessen. Die Beschwerde ist somit als\nunbegründet abzuweisen.\n\n5. Gemäss Art. 61 lit. a des Bundesgesetzes über den allgemeinen Teil des\nSozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) und Art. 11 der kantonalen\nVerordnung über das Verfahren in Sozialversicherungsstreitsachen (VVS) ist\ndas kantonale Beschwerdeverfahren bei Sozialversicherungsstreitigkeiten –\nausser bei leichtsinniger oder mutwilliger Prozessführung - kostenlos.\n\nDemnach erkennt das Gericht:\n\n1. Die Beschwerde wird abgewiesen.\n\n2. Es werden keine Kosten erhoben.\n"}