{"Signatur": "GR_VG_001", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "2004-10-17", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_VG_001_S-2004-72_2004-10-17.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/S_2004_72_4d6e0efbfb0c8da1c1cb2b2e23ea3558729f991237f5059c5fad3b88c62befcf78a8d05d7de98e20274a08a7ab2cf96dd29f0458632a34d92ca4f3a2eb9bc35a1ffd905678327a3ad6a497ca8641d4f8?path=4d6e0efbfb0c8da1c1cb2b2e23ea3558729f991237f5059c5fad3b88c62befcf78a8d05d7de98e20274a08a7ab2cf96dd29f0458632a34d92ca4f3a2eb9bc35a1ffd905678327a3ad6a497ca8641d4f8&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=S_2004_72", "Checksum": "db95f19a80b812b7b7a2f7d8b4d594d1"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["S 2004 72"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Verwaltungsgericht 1. Kammer 17.10.2004 S 2004 72"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons Verwaltungsgericht 1. Kammer 17.10.2004 S 2004 72"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale amministrativo 1a Camera 17.10.2004 S 2004 72"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Verwaltungsgericht 1. Kammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons Verwaltungsgericht 1. Kammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale amministrativo 1a Camera"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Einstellung in der Anspruchsberechtigung | Arbeitslosenversicherung"}], "ScrapyJob": "446973/49/1459", "Zeit UTC": "12.05.2024 05:25:14", "Checksum": "501f65c745bec493073dd593b167ba5c", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Graubünden Verwaltungsgericht 1. Kammer 17.10.2004 S 2004 72\nRegeste:\nEinstellung in der Anspruchsberechtigung | Arbeitslosenversicherung\n\n4. a) Zu prüfen bleibt damit, ob die Anzahl der Einstelltage gerechtfertigt ist.\nGemäss Art. 30 Abs. 3 AVIG bemisst sich die Dauer der Einstellung nach dem\nGrad des Verschuldens und beträgt je nach Einstellungsgrund höchstens 60\nTage. Nach Art. 45 Abs. 2 AVIV dauert die Einstellung in der\nAnspruchsberechtigung 1-15 Tage bei leichtem, 16-30 Tage bei\nmittelschwerem und 31-60 Tage bei schwerem Verschulden. Die\nVerfügungsinstanzen haben dabei einen grossen Ermessensspielraum;\nimmerhin muss aber das Verschulden des Versicherten hinlänglich\nnachgewiesen sein.\n\nb) Vorliegend wurde mit 28 Tagen eine Einstelldauer im oberen Bereich des\nmittelschweren Verschuldens angenommen. Der Versicherte hat wiederholt\nund über längere Dauer Weisungen seines Arbeitgebers missachtet und sich\ntrotz Verwarnungen uneinsichtig gezeigt. Damit hat er seine\narbeitsvertraglichen Pflichten erheblich verletzt, weshalb unter Würdigung der\nUmstände die Einstelldauer von 28 Tagen nicht zu beanstanden ist. Die\nBeschwerde erweist sich damit also auch hinsichtlich der Einstellungsdauer\nals unbegründet und ist abzuweisen.\n\n5. Gemäss Art. 61 lit. a des Bundesgesetzes über den allgemeinen Teil des\nSozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) und Art. 11 der kantonalen\nVerordnung über das Verfahren in Sozialversicherungsstreitsachen (VVS) ist\ndas kantonale Beschwerdeverfahren bei Sozialversicherungsstreitigkeiten –\nausser bei leichtsinniger oder mutwilliger Prozessführung - kostenlos.\n\nDemnach erkennt das Gericht:\n\n1. Die Beschwerde wird abgewiesen.\n\n2. Es werden keine Kosten erhoben.\n"}