{"Signatur": "GR_VG_001", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "2004-06-29", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_VG_001_S-2004-46_2004-06-29.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/S_2004_46_4d6e0efbfb0c8da1c1cb2b2e23ea3558729f991237f5059c5fad3b88c62befcf85b41f8def58113edc368dd9a765e1db5593b70869aa5bc368c09c69b77ffe061ffd905678327a3ad6a497ca8641d4f8?path=4d6e0efbfb0c8da1c1cb2b2e23ea3558729f991237f5059c5fad3b88c62befcf85b41f8def58113edc368dd9a765e1db5593b70869aa5bc368c09c69b77ffe061ffd905678327a3ad6a497ca8641d4f8&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=S_2004_46", "Checksum": "7e67d0ebf2ab0c681996bbc8c370b1f0"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["S 2004 46"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Verwaltungsgericht 1. Kammer 29.06.2004 S 2004 46"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons Verwaltungsgericht 1. Kammer 29.06.2004 S 2004 46"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale amministrativo 1a Camera 29.06.2004 S 2004 46"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Verwaltungsgericht 1. Kammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons Verwaltungsgericht 1. Kammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale amministrativo 1a Camera"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Anerkennung als private Familienausgleichskasse | Ergänzungsleistungen/EOG"}], "ScrapyJob": "446973/49/1459", "Zeit UTC": "12.05.2024 05:25:18", "Checksum": "b078e7d8219b0510e34240338b48f7c7", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Graubünden Verwaltungsgericht 1. Kammer 29.06.2004 S 2004 46\nRegeste:\nAnerkennung als private Familienausgleichskasse | Ergänzungsleistungen/EOG\n\nS 04 46\n1. Kammer als Versicherungsgericht\n\nURTEIL\nvom 29. Juni 2004\n\nin der verwaltungsrechtlichen Streitsache\n\nbetreffend Anerkennung als private Familienausgleichskasse\n\n1. … sowie … und … haben am 16. September 2003 bei der Regierung ein\nGesuch um Anerkennung einer privaten Familienausgleichskasse unter der\nBezeichnung \"Familienausgleichskasse für Gewerbe, Handel und Industrie in\nGraubünden\" auf den nächstmöglichen gesetzlichen Termin gestellt. Gemäss\nArt. 12 des geltenden kantonalen Familienzulagengesetzes (FZG) werden\nprivate Kassen kantonaler Berufsverbände unter bestimmten Bedingungen\nals Familienausgleichskassen anerkannt. Am 8. Februar 2004 hat das\nBündner Volk der Totalrevision des kantonalen Familienzulagengesetzes\nzugestimmt. Darin wird die Errichtung neuer privater\nFamilienausgleichskassen ausgeschlossen (Art. 14 Abs. 2 nFZG). Dieses\nGesetz tritt gemäss Beschluss der Regierung vom 1. Juni 2004 auf den 1.\nJanuar 2005 in Kraft. Mit Beschluss vom 16. März 2004 lehnte die Regierung\ndas Gesuch um Anerkennung der Familienausgleichskasse für Gewerbe,\nHandel und Industrie in Graubünden als private Familienausgleichskasse ab.\nZur Begründung führte sie im Wesentlichen aus, eine neue\nFamilienausgleichskasse könne frühestens auf den 1. Januar 2006 errichtet\nwerden (Art. 7 Abs. 1 VVOzFZG i.V.m. Art. 99 Abs. 1 AHV-Verordnung), und\ngemäss Art. 14 Abs. 2 des neuen, am 1. Januar 2005 in Kraft tretenden\nFamilienzulagengesetzes sei die Anerkennung neuer privater Kassen\nausgeschlossen.\n\n2. Dagegen erhoben …, … sowie … und … am 8. April 2004 Rekurs an das\nVerwaltungsgericht mit dem Antrag, den angefochtenen Entscheid\naufzuheben und die Familienausgleichskasse für Gewerbe, Handel und\nIndustrie in Graubünden per 1. Januar 2006 als private\nFamilienausgleichskasse anzuerkennen. Die Rekurrenten machen im\nWesentlichen geltend, die Bewilligungsverweigerung für die neue Kasse\nkomme einer unzulässigen Vorwirkung des neuen FZG gleich. Das neue\nRecht dürfe auch im vorliegenden Rekursverfahren nicht angewendet werden.\n\n3. Die Regierung beantragte in ihrer Vernehmlassung die Abweisung des\nRekurses. Sie bringt zusammengefasst vor, da die neue Kasse erst per 2006\nWirkungen entfalten könnte, sei es gerechtfertigt gewesen, das\nKassengründungsverbot des neuen FZG zu berücksichtigen.\n\nAuf die weiteren Ausführungen der Parteien in den Rechtsschriften wird,\nsoweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.\n\nDas Gericht zieht in Erwägung:\n\n1. Rekursthema bildet die Frage, ob die Vorinstanz zu Recht die Errichtung einer\nneuen Familienausgleichskasse per 1. Januar 2006 abgelehnt hat. Dies hängt\nallein davon ab, ob darin eine unzulässige Vorwirkung des neuen FZG zu\nerblicken ist, wie die Rekurrenten geltend machen.\n\n"}