{"Signatur": "GR_VG_001", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "2005-03-18", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_VG_001_S-2004-190_2005-03-18.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/S_2004_190_4d6e0efbfb0c8da1c1cb2b2e23ea3558729f991237f5059c5fad3b88c62befcf5b9667d021ea3b6f64df6271ae973020e2c3e2992c68a56bffa603aae37874671ffd905678327a3ad6a497ca8641d4f8?path=4d6e0efbfb0c8da1c1cb2b2e23ea3558729f991237f5059c5fad3b88c62befcf5b9667d021ea3b6f64df6271ae973020e2c3e2992c68a56bffa603aae37874671ffd905678327a3ad6a497ca8641d4f8&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=S_2004_190", "Checksum": "98be4bf09d8a3e7441fb195e9b76b225"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["S 2004 190"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Verwaltungsgericht 1. Kammer 18.03.2005 S 2004 190"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons Verwaltungsgericht 1. Kammer 18.03.2005 S 2004 190"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale amministrativo 1a Camera 18.03.2005 S 2004 190"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Verwaltungsgericht 1. Kammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons Verwaltungsgericht 1. Kammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale amministrativo 1a Camera"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "AHV-Beiträge/Verzugszinsen | Alters-/Hinterbliebenenvers."}], "ScrapyJob": "446973/49/1459", "Zeit UTC": "12.05.2024 05:09:58", "Checksum": "bffd982b2e816ac6fe798be79c9bc58b", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Graubünden Verwaltungsgericht 1. Kammer 18.03.2005 S 2004 190\nRegeste:\nAHV-Beiträge/Verzugszinsen | Alters-/Hinterbliebenenvers.\n\n8. In der Replik hält die Versicherte fest, dass Art. 41bis Abs. 1 AHVV alles andere\nals klar formuliert sei. Die vom Ehemann geleisteten Beiträge und\nAkontozahlungen würden gemäss Art. 3 Abs. 3 lit. b AHVG auch als von der\nEhefrau bezahlt gelten. Demnach habe die Versicherte im vorliegenden Fall\nsehr wohl und entgegen der Ansicht der Ausgleichskasse Akontozahlungen\ngeleistet.\nDie Ausgleichskasse verzichtete auf das Einreichen einer Duplik.\n\nDas Gericht zieht in Erwägung:\n\n1. Anfechtungsobjekt bilden im vorliegenden Fall der Einspracheentscheid vom\n29. November 2004 und die zugrunde liegende Verfügung zu den\nVerzugszinsen vom 24. August 2004. Unbestritten ist die Beitragspflicht der\nBeschwerdeführerin.\n\n2. a) Gesetzliche Grundlage für die Erhebung von Verzugszinsen von\nBeitragspflichtigen bildet Art. 41bis der Verordnung über die Alters- und\nHinterlassenenversicherung (AHVV; SR 831.101). Diesbezüglich ist darauf\nhinzuweisen, dass die gesetzliche Grundlage zur Erhebung von\nVerzugszinsen im AHV-Beitragsbereich nicht mehr durch Art. 14 Abs. 4 lit. e\ndes Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung\n(AHVG; SR 831.10) – in der bis 31. Dezember 2002 gültig gewesenen\nFassung – gewährleistet wird, sondern sich die Ermächtigung des\nVerordnungsgebers zur Regelung von Verzugszinsen seit 1. Januar 2003 aus\nArt. 26 Abs. 1 ATSG ergibt; dies hat jedoch keinen Einfluss auf die Regelung\nin Art. 41bis ff. AHVV (vgl. Kieser, ATSG-Kommentar, N 6 f. und N 27 zu Art.\n26 ATSG; Urteil H 20/04 des Bundesgerichts vom 19. August 2004).\n\nb) Die Zinsen im Bereich der Beiträge sind Ausgleichszinsen, d.h. der\nZinsgewinn bzw. der Zinsverlust, den der Beitragspflichtige bzw. die AHV\nerfahren, soll ausgeglichen werden. Solche Zinsen sind auch dann\neinzufordern, wenn weder die Ausgleichskasse noch die beitragspflichtige\nPerson ein Verschulden an der Verzögerung trifft (BGE 129 V 347; AHI-Praxis\n2000 128 und 1995 80 E. 4b).\n\n"}