Gegen diesen Entscheid erhob der Versicherte am 10. September 2004 Einsprache und beantragte eine Reduktion der Einstellungsdauer. Zur Begründung führte er aus, er sei über 11 Jahre ein sehr gewissenhafter und zuverlässiger Arbeiter gewesen. Im neuen Team habe er sich nie wohl gefühlt. Dieses Gefühl habe sich ab Mitte April 2004 verstärkt, weil oberflächlich gearbeitet und ein rüder Umgangston gepflegt worden sei. Er habe seine Vorgesetzten mehrmals auf die Problematik aufmerksam gemacht und um Versetzung gebeten. Das Verbleiben an diesem Arbeitsplatz habe sich negativ auf seine psychische und physische Verfassung ausgewirkt.