BGE 129 II 160 E. 4.1 und Bundesgerichtsurteil vom 02.09.2004 [1P.176/2004] E. 3). Der Anspruch von Treu und Glauben schützt im Verhältnis zwischen Staat und Bürger vor allem das berechtigte Vertrauen in behördliche Zusicherungen sowie sonstiges, bestimmte Erwartungen begründendes Verhalten der Behörden (vgl. Yvo Hangartner, in: Die Schweizerische Bundesverfassung, Kommentar, St. Gallen 2002, N 39 zu Art. 5 BV). Es müssen aber verschiedene Voraussetzungen erfüllt sein, damit sich der Private mit Erfolg auf Treu und Glauben berufen kann (Arthur Häfliger, Alle Schweizer sind vor dem Gesetz gleich, S. 221; Rohner a.a.O., N 52).