{"Signatur": "GR_VG_001", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "2005-01-04", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_VG_001_S-2004-146_2005-01-04.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/S_2004_146_4d6e0efbfb0c8da1c1cb2b2e23ea3558729f991237f5059c5fad3b88c62befcfb699fa5d9099468437bc4068e2c386f4ba5333690fceec64a98ad496045b9b031ffd905678327a3ad6a497ca8641d4f8?path=4d6e0efbfb0c8da1c1cb2b2e23ea3558729f991237f5059c5fad3b88c62befcfb699fa5d9099468437bc4068e2c386f4ba5333690fceec64a98ad496045b9b031ffd905678327a3ad6a497ca8641d4f8&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=S_2004_146", "Checksum": "da0814086b8873911b2b0a24bc25e160"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["S 2004 146"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Verwaltungsgericht 1. Kammer 04.01.2005 S 2004 146"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons Verwaltungsgericht 1. Kammer 04.01.2005 S 2004 146"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale amministrativo 1a Camera 04.01.2005 S 2004 146"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Verwaltungsgericht 1. Kammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons Verwaltungsgericht 1. Kammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale amministrativo 1a Camera"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Einstellung in der Anspruchsberechtigung | Arbeitslosenversicherung"}], "ScrapyJob": "446973/49/1459", "Zeit UTC": "12.05.2024 05:08:03", "Checksum": "d836f59e71a531d6ff9356d5b1220a54", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Graubünden Verwaltungsgericht 1. Kammer 04.01.2005 S 2004 146\nRegeste:\nEinstellung in der Anspruchsberechtigung | Arbeitslosenversicherung\n\n5. Gemäss Art. 30 Abs. 3 AVIG bemisst sich die Dauer der Einstellung nach dem\nGrad des Verschuldens und beträgt je nach Einstellungsgrund höchstens 60\nTage. Nach Art. 45 Abs. 2 AVIV dauert die Einstellung in der\nAnspruchsberechtigung 1-15 Tage bei leichtem, 16-30 Tage bei\nmittelschwerem und 31-60 Tage bei schwerem Verschulden. Zur Ermittlung\ndes Verschuldensgrades können die in Art. 63 des Strafgesetzbuches (StGB;\nSR 311.0) für die Strafzumessung angeführten Kriterien analog\nherangezogen werden, wobei die Beweggründe, das Vorleben und die\npersönlichen Verhältnisse zu berücksichtigen sind (Spühler, Grundriss des\nArbeitslosenversicherungsrechts, Bern 1985, S. 50). Die\nVerfügungsinstanzen haben dabei einen grossen Ermessensspielraum,\nweshalb bei der Beurteilung der Einstellungsdauer durch das\nVerwaltungsgericht Zurückhaltung geboten ist (VGU S 99/367).\nDie Vorinstanz erachtete aufgrund der oben genannten Bemessungskriterien\neine Einstelldauer von 5 Tagen dem Verschulden der Beschwerdeführerin als\nangemessen. Damit stufte sie das Verschulden im mittleren Bereich des\nleichten Verschuldens ein. Unter Würdigung aller Umstände erachtet das\nGericht diese Einstelldauer als angemessen. Bei dieser Sach- und Rechtslage\nerweist sich die angefochtene Einstellungsverfügung sowohl in ihrem Bestand\nals auch in ihrer Höhe als gerechtfertigt. Die dagegen erhobene Beschwerde\nist folglich abzuweisen.\n\n6. Gemäss Art. 61 lit. a ATSG und Art. 11 der kantonalen Verordnung über das\nVerfahren in Sozialversicherungsstreitsachen (VVS; BR 542.300) ist das\nkantonale Beschwerdeverfahren bei Sozialversicherungsstreitigkeiten –\nausser bei leichtsinniger oder mutwilliger Prozessführung – kostenlos.\n\nDemnach erkennt das Gericht:\n\n1. Die Beschwerde wird abgewiesen.\n\n2. Es werden keine Kosten erhoben.\n"}