{"Signatur": "GR_VG_001", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "2006-02-17", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_VG_001_S-2002-93_2006-02-17.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/S_2002_93_4d6e0efbfb0c8da1c1cb2b2e23ea3558729f991237f5059c5fad3b88c62befcfc2296799cf1c516769a71e6dea7a3fa3446a10513722a9c04cee04c671b1c8b51ffd905678327a3ad6a497ca8641d4f8?path=4d6e0efbfb0c8da1c1cb2b2e23ea3558729f991237f5059c5fad3b88c62befcfc2296799cf1c516769a71e6dea7a3fa3446a10513722a9c04cee04c671b1c8b51ffd905678327a3ad6a497ca8641d4f8&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=S_2002_93", "Checksum": "12c56892af97581a943d440579826d2b"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["S 2002 93"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Verwaltungsgericht 1. Kammer 17.02.2006 S 2002 93"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons Verwaltungsgericht 1. Kammer 17.02.2006 S 2002 93"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale amministrativo 1a Camera 17.02.2006 S 2002 93"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Verwaltungsgericht 1. Kammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons Verwaltungsgericht 1. Kammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale amministrativo 1a Camera"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schadenersatz nach AHVG | Alters-/Hinterbliebenenvers."}], "ScrapyJob": "446973/49/1459", "Zeit UTC": "12.05.2024 04:42:51", "Checksum": "e884d6ad8f1038cacd53908306f82e7b", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Graubünden Verwaltungsgericht 1. Kammer 17.02.2006 S 2002 93\nRegeste:\nSchadenersatz nach AHVG | Alters-/Hinterbliebenenvers.\n\n 8. a) Als weitere Haftungsvoraussetzung verlangt Art. 52 AHVG, dass zwischen\ndem eingetretenen Schaden und dem pflichtwidrigen Verhalten ein adäquater\nKausalzusammenhang vorliegen muss. Ein Ereignis hat dann als adäquate\nUrsache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der\nDinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen\nErfolg von der Art des Eingetretenen herbeizuführen (BGE 119 V 406).\n\nb) Durch die Wahrnehmung ihrer Pflichten hätten die Beklagten den Eintritt eines\nSchadens verhindern können, weshalb zwischen der Missachtung der\nZahlungspflicht respektive der Pflicht, dafür zu sorgen, dass keine\nZahlungsfähigkeit eintritt, und dem Schaden der Ausgleichskasse ein\nadäquater Kausalzusammenhang besteht.\n\n9. Da vorliegend sämtliche Tatbestandsmerkmale der Klage gemäss Art. 52\nAHVG erfüllt sind, sind die Beklagten zu verpflichten, der Klägerin unter\nsolidarischer Haftung Fr. 12'877.10 zu bezahlen.\n\n10. Gemäss Art. 85 Abs. 2 lit. a AHVG und Art. 11 der kantonalen Verordnung\nüber das Verfahren in Sozialversicherungsstreitsachen (VSS; BR 542.300) ist\ndas Verfahren für die Parteien, abgesehen von hier nicht zutreffenden\nAusnahmen, grundsätzlich kostenlos. Eine aussergerichtliche Entschädigung\nsteht der obsiegenden Klägerin praxisgemäss nicht zu.\n\nDemnach erkennt das Gericht:\n\n1. Die Klage wird gutgeheissen und …, … und … werden unter solidarischer\nHaftung verpflichtet, der AHV-Ausgleichskasse des Kantons Graubünden Fr.\n12'877.10 zu bezahlen.\n2. Es werden keine Kosten erhoben.\n"}