EMRK hat das Bundesgericht nämlich mehrfach befunden, die gewöhnliche Verbindung der Kollegialität unter den Mitgliedern eines Gerichts bilde keinen hinreichenden Ablehnungsgrund. Diese Rechtsprechung gründet auf der Überlegung, dass die Mitglieder eines Kollegialgerichts persönlich – und nicht etwa als Team – dem Recht verpflichtet und folglich in ihrer Stellung voneinander unabhängig seien (BGE 133 I 1, E. 6.6.3; BGE 131 I 31 E. 2.1.2.2). In der Entscheidung 1P.267/2006 vom 17. Juli 2006 ist dazu weiter ausgeführt (E. 2.1.2): "De simples liens de collégialité entre les membres du tribunal ou d'une de ses sections ne constituent pas des rapports d'amitié étroite justifiant