{"Signatur": "GR_KG_007", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "2011-04-13", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_KG_007_ZK2-2009-78_2011-04-13.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/ZK2_2009_78_ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd609766e1d9d5b6e233686cf8f1c4f292f59259ef4cab2f4e278a3c67b0b85801f3d54edc1bc0425c099a9488a18062b80f8de?path=ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd609766e1d9d5b6e233686cf8f1c4f292f59259ef4cab2f4e278a3c67b0b85801f3d54edc1bc0425c099a9488a18062b80f8de&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=ZK2_2009_78", "Checksum": "b00bcf482c4d0909cdf87398ef2fb09c"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["ZK2 2009 78"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht II. Zivilkammer 13.04.2011 ZK2 2009 78"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Camera civile II 13.04.2011 ZK2 2009 78"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht II. 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Zivilkammer\n\nVorsitz Hubert\nRichterInnen Bochsler und Michael Dürst\nRedaktion Aktuarin ad hoc Bäder Federspiel\n\n——————\n\nIn der zivilrechtlichen Berufung\n\ndes AX. und der BX., Beklagte und Berufungskläger, beide vertreten durch\nRechtsanwalt Dr. iur. Gian G. Lüthi, Via Retica 26, 7503 Samedan,\n\ngegen\n\ndas Urteil des Bezirksgerichts Maloja vom 8. Juli 2009, mitgeteilt am 9. November\n2009, in Sachen des Y., sowie des Z., Kläger und Berufungsbeklagte, beide\nvertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Christian Clopath, Bahnhofstrasse 6, 7250\nKlosters, gegen die Beklagten und Berufungskläger,\n\nbetreffend Forderung aus Miet-/Pachtvertrag,\n\nhat sich ergeben:\nI. Sachverhalt\n\nA. Mit Vertrag vom 8. Februar 2001 vermieteten AX. und BX. das\nHotel/Restaurant A. in B. per 1. Juni 2001 an Y. und Z.. Am 10. Dezember 2004\nschlossen die Parteien eine Vereinbarung über die Aufhebung des\nMietverhältnisses per 31. Mai 2006.\n\nDer Vertrag vom 8. Februar 2001 enthielt die Pflicht der Vermieter, bei\nVertragsauflösung von den Mietern das Kauf- bzw. Kleininventar und die\nWarenvorräte zurückzukaufen. Die Inventarisierung und Bewertung der\nWarenvorräte nahmen die Mieter selbst vor, und zwar am 2. Mai 2006.\nGleichentags erteilten die Parteien der C.-AG den Auftrag, das Kleininventar\naufzunehmen und zu schätzen sowie das Mietinventar zu kontrollieren. Die C.-AG\nlegte das Verzeichnis des Kleininventars am 18. Mai 2006 vor. In der Folge kam\nes zwischen den Parteien zu Auseinandersetzungen hinsichtlich des Zustands der\nLokalitätseinrichtungen, des Kleininventars und der Warenvorräte bzw. hinsichtlich\nder Übernahmewerte für das Kleininventar und die Warenvorräte. Am 28. Juni\n2006 forderte Z. die Vermieter zur Bezahlung von Fr. 65'145.70 für das\nKleininventar sowie von Fr. 2'882.47 für das Wareninventar auf. Da die Zahlung\nausblieb, betrieben Y. und Z. AX. und BX. mit Zahlungsbefehl vom 17. August\n2006 über einen Betrag von Fr. 68'028.17 zuzüglich Zins zu 5 % seit 18. Juni\n2006. Die Betriebenen erhoben Rechtsvorschlag.\n\nB. Mit Gesuch vom 17. September 2007 beantragten Y. und Z. bei der\nSchlichtungsbehörde für Miete und Pacht des Bezirkes Maloja die Durchführung\neiner Schlichtungsverhandlung. Die Gesuchsteller beantragten, was folgt:\n„1. Die Beklagten seien solidarisch zu verpflichten, den Klägern den\nBetrag von CHF 68'028.17 nebst Zins zu 5 % seit 18. Juni 2006 zu\nbezahlen.\n2. Es seien die Rechtsvorschläge in den Betreibungen Nr. D. und E. des\nBetreibungsamtes Oberengadin aufzuheben.\n3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge.\"\n\nDie Gesuchsgegner AX. und BX. stellten folgende Rechtsbegehren:\n\"1. Die Klage sei abzuweisen, soweit sie den Betrag von CHF 17'674.65\nübersteigt.\n2. Unter gerichtlicher und aussergerichtlicher Kosten- und\nEntschädigungsfolge, zuzüglich 7,6% MwSt., zulasten der Kläger;\nunter solidarischer Haftbarkeit.\"\n\nSeite 2 — 19\nGemäss Protokoll der Schlichtungsbehörde vom 3. Juli 2008 konnte anlässlich der\nSchlichtungsverhandlung vom 25. Juni 2008 keine Einigung erzielt werden.\n\nC. Am 3. Juli 2008 instanzierten Y. und Z. beim Bezirksgericht Maloja eine\nKlage gegen AX. und BX., wobei sie unverändert an ihren im\nSchlichtungsverfahren gestellten Rechtsbegehren festhielten. Auch die Beklagten\nbeharrten in ihrer Prozessantwort vom 26. August 2008 auf den vor der\nSchlichtungsbehörde deponierten Anträgen. Sie stellten der gegen sie erhobenen\nForderung eine Verrechnungsforderung von insgesamt Fr. 48'735.-- gegenüber\nund anerkannten einen Betrag von Fr. 17'674.65 als Restforderung der Kläger. In\nihrer Eingabe vom 18. September 2008 nahmen die Kläger zur in der\nProzessantwort erhobenen Verrechnungseinrede Stellung.\n\n"}