Aus dem Umstand, dass der Beizug eines ausserkantonalen Anwalts als unnötig erachtet wurde, lässt sich indes nicht einfach darauf schliessen, der Reisaufwand eines im Kanton Graubünden ansässigen Anwalts gehöre stets zum entschädigungspflichtigen Aufwand, wenn und solange es nur um eine Tätigkeit im Kantonsgebiet geht. Grundsätzlich folgt aus dem besagten PKG viel eher, dass eine Partei gehalten ist, übertrieben grossen Reisaufwand durch eine örtlich dem Rechtsstreit angepasste Mandatierung zu vermeiden. Insofern misst der Beklagte dem Entscheid eine Aussage zu, welche dieser derart explizit nicht macht.