a. Ein Werk nach Art. 58 OR ist ein materielles Objekt, das von Menschenhand gestaltet worden und mit dem Erdboden direkt oder indirekt fest verbunden ist (BGE 130 III 736 ff. [740], E. 1.1; Brehm, a.a.O., N 26 zu Art. 58 OR). Strassen gelten als Werke im Sinne von Art. 58 OR, obwohl sie keine Gebäudeähnlichkeit aufweisen. Dies gilt sinngemäss auch für Fusswege, Feldwege und Durchgänge (Brehm, a.a.O., N 161 f. zu Art. 58 OR; Schnyder, a.a.O., N 21 zu Art. 58 OR, je mit weiteren Hinweisen), nicht jedoch für einen ausgetretenen Fusspfad, der bloss durch das mehrfache Betreten des natürlich gewachsenen Untergrundes entstanden ist (Brehm, a.a.O., N 32 zu Art. 58 OR).