{"Signatur": "GR_KG_007", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "2009-11-10", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_KG_007_ZK2-2009-31_2009-11-10.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/ZK2_2009_31_ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd60976ddbfe3833886ff4fbad01ac867198da07e5c23493f82533ce9396eb4f60c57bcedc1bc0425c099a9488a18062b80f8de?path=ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd60976ddbfe3833886ff4fbad01ac867198da07e5c23493f82533ce9396eb4f60c57bcedc1bc0425c099a9488a18062b80f8de&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=ZK2_2009_31", "Checksum": "73d75a8bacd946fcc9c716d51816f464"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["ZK2 2009 31"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht II. Zivilkammer 10.11.2009 ZK2 2009 31"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Camera civile II 10.11.2009 ZK2 2009 31"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht II. Zivilkammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons  II. Zivilkammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Camera civile II"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Zivilprozessordnung"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Forderung (Haftpflicht Art. 58, 59 SVG; Teilklage; grobes Selbstverschulden/Haftungsbefreiung, mitwirkendes Selbstverschulden/Haftungsreduktion) | Berufung anderes, OR verwandtes Bundesgesetz"}], "ScrapyJob": "446973/49/1971", "Zeit UTC": "12.09.2025 03:36:48", "Checksum": "60760f3123f9d5b5f82dd09899ba1648", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Graubünden Kantonsgericht II. Zivilkammer 10.11.2009 ZK2 2009 31\nRegeste:\nForderung (Haftpflicht Art. 58, 59 SVG; Teilklage; grobes Selbstverschulden/Haftungsbefreiung, mitwirkendes Selbstverschulden/Haftungsreduktion) | Berufung anderes, OR verwandtes Bundesgesetz\n\n Seite 76 — 78\n(Gerichtsgebühr Fr. 10'000.—, Schreibgebühr Fr. 16.— pro Urteilsseite) gehen zu\nLasten der unterliegenden Z. Versicherungs-Gesellschaft.\n\nAusserdem hat die Z. Versicherungs-Gesellschaft dem obsiegenden\nBerufungskläger den durch die Berufung entstandenen Verfahrensschaden voll zu\nersetzen. Die Aufwendungen hat der Rechtsvertreter des Berufungsbeklagten\ninklusive Kleinspesenpauschale und Mehrwertsteuer mit Fr. 5'239.35 beziffert\n(Zeitaufwand 19 h). Das ist antragsgemäss zuzusprechen, da dem notwendigen\nAufwand für eine sachgerechte Vertretung und der Bedeutung der Sache für den\nBerufungskläger angemessen.\n\nSeite 77 — 78\nIII. Demnach wird erkannt\n\n1. Die Berufung von BC. wird gutgeheissen und das angefochtene Urteil des\nBezirksgerichts Maloja vom 11. März 2009 (Proz. Nr. 110-2007-37) wird\naufgehoben.\n\n2. Die Z. Versicherungs-Gesellschaft ist gegenüber BC. für die aus dem\nUnfallereignis anlässlich der Skiweltmeisterschaften in St. Moritz vom 06.\nFebruar 2003 erlittenen Folgen haftpflichtig.\n\nUnter Vorbehalt der Erwägungen gemäss Ziffer 8.4 besteht vollumfängliche\nHaftpflicht der Z. Versicherungs-Gesellschaft.\n\n3. Die Sache geht im Sinne der Erwägungen zur Fortführung des Verfahrens\nan das Bezirksgericht Maloja zurück. Die Vorinstanz wird, unter\nBerücksichtigung des Ausgangs des Berufungsverfahrens vor\nKantonsgericht, in seiner prozesserledigenden Entscheidung auch über die\nGerichtskosten und Parteientschädigungen für das erste Teilverfahren vor\ndem Bezirksgericht zu befinden haben.\n\n4. Die Z. Versicherungs-Gesellschaft trägt die Kosten des\nBerufungsverfahrens von Fr. 11'280.— (Gerichtsgebühr Fr. 10'000.—,\nSchreibgebühr Fr. 1'280.—).\n\n5. Die Z. Versicherungs-Gesellschaft ist verpflichtet, BC. für das\nBerufungsverfahrens eine Prozessentschädigung von Fr. 5'239.35 (MWST\neingeschlossen) zu bezahlen.\n\n6. Gegen diese, einen Streitwert von mindestens 30'000 Franken betreffende\nEntscheidung kann gemäss Art. 72, Art. 74 Abs. 1 lit. b des\nBundesgerichtsgesetzes (BGG) Beschwerde in Zivilsachen an das\nSchweizerische Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, geführt werden. Die\nBeschwerde ist dem Bundesgericht schriftlich, innert 30 Tagen seit\nEröffnung der vollständigen Ausfertigung der Entscheidung in der gemäss\nArt. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die Zulässigkeit,\ndie Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraussetzungen und das\nVerfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 ff. und Art. 90 ff. BGG.\n\n7. Mitteilung an:\n\nSeite 78 — 78\n"}