{"Signatur": "GR_KG_007", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "2009-11-10", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_KG_007_ZK2-2009-28_2009-11-10.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/ZK2_2009_28_ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd60976691668d8a39f715c4e3811e6bc4176fbd83836f38892feb90f4abff3648e8df4edc1bc0425c099a9488a18062b80f8de?path=ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd60976691668d8a39f715c4e3811e6bc4176fbd83836f38892feb90f4abff3648e8df4edc1bc0425c099a9488a18062b80f8de&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=ZK2_2009_28", "Checksum": "adcf8e4be6e74fe7373833367e83f6ff"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["ZK2 2009 28"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht II. Zivilkammer 10.11.2009 ZK2 2009 28"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Camera civile II 10.11.2009 ZK2 2009 28"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht II. 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Zivilkammer\n\nVorsitz Präsident Brunner\nRichterInnen Hubert und Bochsler\nRedaktion Aktuarin Thöny\n\nIn der zivilrechtlichen Berufung\n\nder X . , Beklagte und Berufungsklägerin, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Vincent Augustin, Quaderstrasse 8, 7000 Chur,\ngegen\ndas Urteil des Bezirksgerichts Moesa vom 19. Februar 2009, mitgeteilt am 16. April\n2009, in Sachen der Beklagten und Berufungsklägerin gegen die Y . , Klägerin und\nBerufungsbeklagte, vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Cristina Keller, Palazzo\nPolti, 6537 Grono,\n\nbetreffend Forderung\n\nhat sich ergeben:\nI. Sachverhalt\n\nA. Am 24. Mai 2006 stellte die Y. der X. per Fax eine Einladung zur Offertstellung über die Lieferung von 280 M Pfosten R 70/5 2250mm sowie über 41 S Pfosten\nR 70/5 2550mm zu. Die Offerte wurde von der X. am 31. Mai 2006 auf dem gleichen\nFaxschreiben handschriftlich notiert und der Y. zugestellt. Dabei offerierte sie die\nLieferung sowohl der M Pfosten wie auch der S Pfosten für einen Preis von Fr. 69.--\npro Stück.\n\nB. Mit Fax vom 7. Juni 2006 übermittelte die Y. der X. die folgende Bestellung:\n„Pfosten gemäss Plan Nr. 13c.3096.127, d=7015mm\nMittelpfosten L=2’550mm 280 Stk. à Fr. 69.--\nStrebenpfosten L=2’550mm 41 Stk. à Fr. 69.--\nPfosten auf Mauer\nMittelpfosten L=2250mm 43 Stk. à Fr. 69.--\nStrebenpfosten auf Mauer L=2'250mm 6 Stk. à Fr. 69.--“\n\nC. Nach weiteren telefonischen und schriftlichen Kontakten, teilweise auch andere Lieferungen betreffend, rief die Y. die bestellte Ware unter Angabe einer Preisberechnung mit Fax vom 6. November 2006 bei der X. ab. Gleichentags wurde telefonisch die Barzahlung von Fr. 20'113.10 (nach Abzug einer noch ausstehenden\nRechnung der Y. über Fr. 5'416.90) bei Lieferung der bestellten Pfosten vereinbart.\n\nD. Am 7. November 2006 erfolgte gemäss Lieferschein die folgende Lieferung:\n1 Mittelpfosten gem Plan 13c3096.127, d=7'015mm 280 69.-- 19'320.00\n2 Pfosten auf Mauer L=2’550mm 43 69.-- 2'967.00\n3 Strebepfosten gem Plan 13c.3096.127 41+6 Stk 47 69.-- 3’243.00\n25'530.00\nAbzüglich Ihre Rechn. vom - 5'416.90\nBarzahlung 7.11.2006 Pian San Giacomo 20'113.10“\n\nDie unmittelbar darauffolgende Prüfung der Lieferung ergab, dass anstelle der bestellten 280 Mittelpfosten mit einer Länge von 2’550mm solche mit einer Länge von\nnur 2’250mm und anstelle der Strebepfosten Streben geliefert wurden. Dies wurde\nder X. gleichentags telefonisch mitgeteilt.\n\nSeite 2 — 9\nE. Mit Schreiben vom 15. November 2006 liess die Y. der X. mitteilen, die Lieferung entspreche nicht der Bestellung, weshalb die X. aufgefordert werde, innert\neinem Monat die korrekten Pfosten zu liefern. Im Gegenzug erhalte sie das falsch\ngelieferte Material zurück. Sollte innert dieser Frist keine richtige Erfüllung stattfinden, werde gerichtlich die Rückerstattung der von der Y. bereits erbrachten Leistungen zuzüglich Schadenersatz eingefordert.\n\nF. Da die X. dieser Aufforderung nicht nachkam, erhob die Y. am 5./6. Februar\n2007 beim Vermittleramt des Kreises Roveredo Klage gegen die X.. Gemäss Leitschein stellten die Parteien an der Sühneverhandlung vom 27. Februar 2007 die\nfolgenden Anträge:\nKlägerisches Rechtsbegehren:\n„1. L’istanza è accolta.\nDi conseguenza la convenuta è obbligata a pagare all’istante fr. 22'149.-\n-, oltre IVA e interessi al 5% dall’8 novembre 2006.\n2. L’istante è obbligata a restituire alla convenuta le 280 unità di piantane\n(montanti) fornite dalla convenuta in data 7 novembre 2006 e le 41 unità\ndi piantane fornite (come saette) dalla convenuta in data 7 novembre\n2006.\n3. Protestate spese, tasse e ripetibili.“\n\nBeklagtisches Rechtsbegehren:\n„1. L’istanza è integralmente respinta.\n2. Protestate tasse, spese e ripetibili.“\n\nG. Nach erfolglos verlaufener Sühneverhandlung bezog die Y. am 9. März 2007\nden Leitschein und prosequierte die Klage mit Prozesseingabe vom 30. März 2007\nan das Bezirksgericht Moesa, wobei sie an ihrem Rechtsbegehren gemäss Leitschein festhielt. Als Zeugen benannte sie A. und B.. Die X. beantragte in ihrer Prozessantwort vom 25. Mai 2007 die vollumfängliche Abweisung der Klage unter Kos-\nten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Klägerin. Als Zeugen benannte sie C..\nIn ihrer Replik vom 6. Juli 2007 beantragte die Y. zusätzlich die Befragung von D.\nals Zeugen.\n\n"}