{"Signatur": "GR_KG_006", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "2003-02-18", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_KG_006_ZF-2002-68_2003-02-18.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/ZF_2002_68_ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd609763091d6c696b047c677861f07a124914ff2ab443613fffec2f5a2d8028db226d2edc1bc0425c099a9488a18062b80f8de?path=ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd609763091d6c696b047c677861f07a124914ff2ab443613fffec2f5a2d8028db226d2edc1bc0425c099a9488a18062b80f8de&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=ZF_2002_68", "Checksum": "1a2b71f4eeadffa9a86ef12212f74762"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["ZF 2002 68"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht I. Zivilkammer 18.02.2003 ZF 2002 68"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Camera civile I 18.02.2003 ZF 2002 68"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht I. 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Dezember 2003 (5C.183/2003) abgewiesen.)\n\nUrteil\nZivilkammer\n\nVizepräsident Bochsler, Kantonsrichterinnen und Kantonsrichter Heinz-Bommer,\nRehli, Sutter-Ambühl und Burtscher, Aktuar Engler.\n——————\nIn der zivilrechtlichen Berufung\n\nder E r b i n n e n Z . A . g e b . C . , nämlich\nY. F.-E., und\nX. D.-E.,\nKlägerinnen, Berufungsklägerinnen und Anschlussberufungsbeklagte, beide vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Hans Peter Beck, Via Tegiatscha 24, 7500 St.\nMoritz,\nsowie der Anschlussberufung\n\ndes W. A.,\ndes V. A.,\nder U. A., und\ndes T. A.,\nBeklagte, Berufungsbeklagte und Anschlussberufungskläger, alle vertreten durch\nRechtsanwalt lic. iur. Adolf Hörler, Plazza da Scoula 10, Postfach 223, 7500 St.\nMoritz,\ngegen\n\ndas Urteil des Bezirksgerichtes M a l o j a vom 29. Mai/20. August 2002, mitgeteilt\nam 28. August 2002, in Sachen der Parteien,\n\nbetreffend Erbteilung,\n2\n\nhat sich ergeben:\n\nA. S. A. (*03.09.03) war in erster Ehe mit R. A. geb. B. (*11.11.04) verheiratet. Die Trauung fand am 11. Juni 1929 statt. Aus dieser Verbindung gingen\ndrei Kinder hervor, die Söhne W. A. (*23.04.30), Q. A. (*23.04.30) und V. A.\n(*20.07.41). R. A. geb. B. starb am 14. März 1962. – Gestützt auf einen Ehe- und\nErbvertrag vom 27. August 1957 lebte das Ehepaar zuletzt unter dem altrechtlichen Güterstand der Gütergemeinschaft (Art. 215 ff. aZGB). In der gleichen Urkunde war unter anderem auch vereinbart worden, dass nach dem Tod des einen\nEhegatten dessen Anteil am Gesamtgut – soweit gesetzlich zulässig – ins Eigentum des überlebenden Ehegatten übergehen solle.\n\nAm 16. Dezember 1965 verheiratete sich S. A. in zweiter Ehe mit Z. A. geb.\nC. (*16.06.13). Diese Verbindung blieb kinderlos. Aus einer früheren Ehe von Z.\nA. geb. C. stammen hingegen die beiden Töchter Y. F.-E. (*20.06.46) und X. D.-\nE. (*22.01.48).\n\nAls S. A. am 23. Mai 1996 im Altersheim in P. starb, hinterliess er seine\nzweite Ehefrau, die beiden Söhne aus erster Ehe W. A. und V. A. sowie die Nachkommen des im Jahre 1992 verstorbenen dritten Sohnes aus erster Ehe Q. A. (die\nEnkelin U. A. [*03.12.63] und den Enkel T. A. [*17.08.65]). Vor dem Wechsel ins\nAltersheim in P. hatte S. A. offenbar den grössten Teil seines Lebens in O. verbracht. – In einer letztwilligen Verfügung vom 9. März 1983 war durch den Erblasser unter Vorbehalt der weiteren Bestimmungen grundsätzlich angeordnet worden, dass sein Nachlass gleichmässig unter seinen Erben, der überlebenden Ehegattin und den drei Söhnen aus erster Ehe, zu verteilen sei. Im gleichen Testament\nhatte S. A. einen Willensvollstrecker eingesetzt. Nach dessen Tod am 25. März\n1997 ernannten die Erben Rechtsanwalt lic. iur. N., P., zum Erbschaftsverwalter.\n\nB. Am 10. März 2000 machte Z. A. geb. C. beim Vermittleramt des Kreises Oberengadin gegen W. A., V. A., U. A. und T. A. eine Erbteilungsklage anhängig. Laut dem Leitschein vom 12. Juli 2000 stellten die Parteien an der Sühneverhandlung vom 5. Mai 2000 die folgenden Anträge:\n\nKlägerisches Rechtsbegehren\n\n„1. Es sei der Nachlass des am 23. Mai 1996 in P. verstorbenen S. A.\ngerichtlich festzustellen und es sei der Nachlass rechnerisch zu teilen.\n2. Es sei festzustellen, dass an der Liegenschaft Parzelle G., Grundbuch\nO., Miteigentum im Sinne von Art. 646 ff. ZGB zu begründen ist, und\n3\n\ndass der Klägerin daran eine Miteigentumshälfte zuzuweisen ist, mit\nausschliesslichem Benützungsrecht an der unteren Wohnung (1. OG),\nder Garage, an den vom Gericht zu bestimmenden Räumen im Erdund Kellergeschoss, sowie Mitbenützungsrecht an den gemeinschaftlichen Anlagen und Einrichtungen samt Umschwung.\n3. Es sei festzustellen, dass die Bankkonti, abstammend von Konto-Nr.\nAA. der damaligen Bank M., O., der Klägerin ohne Anrechnungspflicht\nals Vorerbschaft, belastet mit einer Nacherbschaft auf den Überrest,\nzusteht.\n4. Es sei festzustellen, dass die Briefmarkensammlung des Erblassers\nden Beklagten zum Anrechnungswert von Fr. 33'653.– zuzuweisen\nsei.\n5. Unter vermittleramtlicher, gerichtlicher und aussergerichtlicher Kostenfolge zulasten der Beklagten in Solidarhaftung.“\n\nBeklagtisches Rechtsbegehren\n\n"}