Er hatte ab 1996 auch eine Veränderung im Wesen der Patientin festgestellt, sie sei ab dieser Zeit verschlossener und zurückgezogener gewesen, und es sei vorgekommen, dass er bei seinen Besuchen in Feldis vor verschlossener Tür gestanden sei und die Patientin nicht habe auffinden können. Auf die Frage, ob U. T. an Wahnideen gelitten habe, antwortete Dr. Y., es sei im Rahmen der senilen Demenz zu beträchtlichen Gedächtnisstörungen mit Verkennung der Situation gekommen, wobei die Patientin nicht mehr gewusst habe, wo sie gewisse Gegenstände versorgt und darauf geglaubt habe, diese seien ihr gestohlen worden.