Die Gedächtnisstörungen mussten zu diesem Zeitpunkt bereits bestanden haben, verwies Dr. Y. auf die Frage nach relevanten Momenten im Zusammenhang mit dem geistigen Zustand der Erblasserin um den 12. November 1996 herum doch auf die deutliche Störung des Kurzzeitgedächtnisses. Er hatte ab 1996 auch eine Veränderung im Wesen der Patientin festgestellt, sie sei ab dieser Zeit verschlossener und zurückgezogener gewesen, und es sei vorgekommen, dass er bei seinen Besuchen in Feldis vor verschlossener Tür gestanden sei und die Patientin nicht habe auffinden können.