nach zwei bis drei Monaten seien dann aber Änderungen eingetreten. Nach der Auffassung der Zeugin Ursula Affentranger, ebenfalls einer Krankenschwester, war U. T. vom Eintritt ins Altersheim an zeitlich und örtlich desorientiert. Es habe zwar immer wieder Momente gegeben, in denen sie klar habe denken können, doch habe es wieder Zeiten gegeben, zu welchen sie verwirrt gewesen sei. Die Frage, ob die Erblasserin noch geistig in der Lage gewesen war, den fraglichen Text zu verstehen, sei schwierig zu beantworten, sie glaube aber, dass sie ihn noch hätte verstehen können, wenn jemand mit ihr darüber gesprochen hätte.