Der Landwirt Fredi T., der zu keiner der Parteien besondere Beziehungen unterhält, war Nachbar der Erblasserin, unterhielt sich oft mit dieser und half ihr bei verschiedenen landwirtschaftlichen Arbeiten aus. Er beurteilte den Geisteszustand von U. T. ihrem Alter entsprechend als durchaus normal und es war ihm nicht aufgefallen, dass sie geistig schwach und bei Föhn sowie am Todestag ihrer Mutter völlig verwirrt gewesen wäre; er konnte auch nicht bestätigen, dass im Dorf über solche Dinge gesprochen wurde. Er erklärte sodann, dass er nicht alle Verwandten der Erblasserin persönlich gekannt habe und folglich nichts über die gegenseitigen Beziehungen sagen könne;