Seit 1979 habe sich seine Bekanntschaft mit der Erblasserin allmählich zur freundschaftlichen, warmherzigen Beziehung vertieft und es habe sich ergeben, dass er ihr da und dort geholfen und im Stall und auf dem Feld zum Rechten geschaut habe. Insbesondere nach seiner Pensionierung habe er mit U. T. viele freie Stunden verbracht und die Erblasserin sei in seinem Haus ungezwungen ein- und ausgegangen. Demgegenüber habe sie in ihrer landwirtschaftlichen Tätigkeit keine verwandtschaftliche Hilfe erfahren und auch Besuche von Verwandten seien nur ganz sporadisch vorgekommen.