{"Signatur": "GR_KG_006", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "2002-10-07", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_KG_006_ZF-2002-13_2002-10-07.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/ZF_2002_13_ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd6097670b78a77a416111182b863d3a2e7c06de6daf21db34a269e2c81f7133f324ce2edc1bc0425c099a9488a18062b80f8de?path=ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd6097670b78a77a416111182b863d3a2e7c06de6daf21db34a269e2c81f7133f324ce2edc1bc0425c099a9488a18062b80f8de&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=ZF_2002_13", "Checksum": "c63021c66072ddf2784caec136c6a025"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["ZF 2002 13"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht I. Zivilkammer 07.10.2002 ZF 2002 13"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Camera civile I 07.10.2002 ZF 2002 13"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht I. Zivilkammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons  I. Zivilkammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Camera civile I"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Ehescheidung und Nebenfolgen | ZGB Eherecht"}], "ScrapyJob": "446973/49/1971", "Zeit UTC": "12.09.2025 05:37:42", "Checksum": "c6252bfdeac7872177b170f1eafd229e", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Graubünden Kantonsgericht I. Zivilkammer 07.10.2002 ZF 2002 13\nRegeste:\nEhescheidung und Nebenfolgen | ZGB Eherecht\n\n Kantonsgericht von Graubünden\nTribunale cantonale dei Grigioni\nDretgira chantunala dal Grischun\n\nRef.: Chur, 7. Oktober 2002 Schriftlich mitgeteilt am:\nZF 02 13\n\n(Eine gegen diese Entscheidung erhobene Berufung hat das Bundesgericht\nmit Urteil vom 04. Dezember 2003 (5C.114/2003) abgewiesen und auf die\nstaatsrechtliche Beschwerde wurde mit Urteil vom 04. Dezember 2003\n(5P.197/2003) nicht eingetreten.)\n\nUrteil\nZivilkammer\n\nVizepräsident Bochsler, Kantonsrichter Heinz-Bommer, Sutter, Schäfer und\nBurtscher, Aktuar ad hoc Cavegn.\n\n——————\n\nIn der zivilrechtlichen Berufung\n\nder M. S., Klägerin und Berufungsklägerin, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur.\nMarcus Defuns, Turbanstrasse 8, 7270 Davos Platz,\n\ngegen\n\ndas Urteil des Bezirksgerichtes Plessur vom 14. September 2001, mitgeteilt am 13.\nFebruar 2002, in Sachen der Klägerin und Berufungsklägerin gegen R. S., Beklagter\nund Berufungsbeklagter, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Carlo Portner,\nPostfach 545, Gäuggelistrasse 16, 7002 Chur,\n2\n\nbetreffend Ehescheidung und Nebenfolgen,\n\nhat sich ergeben:\n\nA. Die am 27. April 1957 geborene Ehegattin und der am 6. Februar 1930\ngeborene Ehegatte lernten sich im Jahre 1976 kennen. Am 8. Mai 1978 kam der\ngemeinsame Sohn A. S., am 25. April 1985 C. S. und am 14. August 1988 N. S. zur\nWelt. Nach der Heirat der Parteien am 16. Januar 1992 wurde die Tochter E. S.\ngeboren.\n\nB. Bereits im Jahre 1990 hatten die Parteien verschiedene Verträge\nabgeschlossen, nämlich am 2. Juli 1990 eine Vereinbarung über die gegenseitigen\nRechte und Pflichten bei gemeinsamen Haushalt und bei Aufhebung desselben,\neinen Erbvertrag sowie einen Nutzniessungsvertrag zu Gunsten von M. S.\nbetreffend die Liegenschaft Q. in T.. Vor der Heirat schlossen die Parteien am 22.\nNovember 1991 einen Ehevertrag, einen Erbvertrag sowie eine\nScheidungskonvention ab.\n\nC. Im Januar 1999 wurde beim Bezirksgerichtsgerichtspräsidenten Plessur\nein Eheschutzverfahren anhängig gemacht. Mit Teilvereinbarung vom 15./24. Mai\n2000 schliesslich beantragten beide Parteien dem Bezirksgericht Plessur die\nEhescheidung, wobei sie über die Nebenfolgen keine Einigung erzielen konnten.\nMit Eingabe vom 7. Dezember 2000 liess M. S. folgende Anträge im Sinne von Art.\n112 Abs. 3 ZGB betreffend die Nebenfolgen der Scheidung stellen:\n\n„a) materiellrechtlich\n1. Es seien die Kinder C. S., geb. am 25.4.1985, N. S. S., geb. am 14.8.1988,\nsowie E. S., geb. am 13.4.1992, unter die alleinige elterliche Sorge der Mutter\nzu stellen.\n2. Es sei der persönliche Verkehr des Vaters mit den Kindern wie folgt zu\nregeln:\na) Im Mai, im November und im Februar kann der Vater die Kinder - auf seine\nKosten - an seinem Aufenthaltsort auf Gut K. bei B. zu sich auf Besuch\nnehmen.\nb) In der übrigen Zeit, ausgenommen die Monate Juli/August, kann der Vater\ndie Kinder jeweils am 4. Wochenende eines jeden Monats in T. besuchen.\nc) Während der Sommerschulferien im Juli/August kann der Vater die Kinder\nfür 2 Wochen zu sich auf Gut K. in die Ferien nehmen oder zusammen mit\nihnen irgendwohin in die Ferien verreisen.\n3\n\n"}