Von Bedeutung ist aber insbesondere die fachgutachterliche Erklärung für den zweiten Murengang. Hierzu wird im Bericht auf S. 10 wörtlich folgendes ausgeführt: "Anhand der Spuren, Augenzeugen und Filmaufnahmen ergibt sich ein sehr schnelles Abfliessen einer relativ schlammigen und sehr wasserreichen Masse. Der Ablauf erfolgte in zwei Schüben, wovon der zweite der wesentlich grössere war. Als Hypothese kann vermutet werden, dass der erste Schub - ausgehend möglicherweise vom Igniu - zu einer weitreichenden Destabilisierung des Gerinnes, insbesondere der Einhänge, führte.