{"Signatur": "GR_KG_005", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "2004-09-15", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_KG_005_BK-2004-45_2004-09-15.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/BK_2004_45_ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd6097683217973cd4a7c82bcc2e99b21f3bd9548d730fb4a3b360cf513198eba0640a5edc1bc0425c099a9488a18062b80f8de?path=ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd6097683217973cd4a7c82bcc2e99b21f3bd9548d730fb4a3b360cf513198eba0640a5edc1bc0425c099a9488a18062b80f8de&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=BK_2004_45", "Checksum": "8aabcf65ff1e1f0cac1055dc45fbb19a"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["BK 2004 45"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht II. Strafkammer 15.09.2004 BK 2004 45"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Camera penale II 15.09.2004 BK 2004 45"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht II. Strafkammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons  II. Strafkammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Camera penale II"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Gesuch um ausseramtliche Entschädigung nach Art. 161 Abs. 1 StPO | StA Übrige Fälle"}], "ScrapyJob": "446973/49/1971", "Zeit UTC": "12.09.2025 04:58:31", "Checksum": "ebd2eebc5fdcb1647632d0f46c9228cb", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Graubünden Kantonsgericht II. Strafkammer 15.09.2004 BK 2004 45\nRegeste:\nGesuch um ausseramtliche Entschädigung nach Art. 161 Abs. 1 StPO | StA Übrige Fälle\n\nKantonsgerichtes sind bei der Abgeltung von anwaltlichem Aufwand die nach\nEmpfehlung des Bündnerischen Anwaltsverbandes massgebenden Honoraransätze als Richtlinie beizuziehen (PKG 200 Nr. 38). Gemäss Art. 3 der am 30\nMai 1997 beziehungsweise 14. November 2003 teilrevidierten Bestimmungen\nliegt der Ansatz zwischen Fr. 170.-- bis Fr. 230.-- beziehungsweise Fr. 190.-- bis\nFr. 250.-- pro Stunde. Als normaler Stundenansatz, der auch im Strafverfahren\nim Falle der privaten Verteidigung Berücksichtigung findet, gilt Fr. 200.-- beziehungsweise Fr. 220.--. Für den Zeitaufwand von 14 Stunden und 40 Minuten,\nwelcher zwischen dem 2. August 2002 und dem 3. Juli 2003, angefallen ist, ergibt\ndies mit einem Stundenansatz von Fr. 200.-- gerechnet, ein total von Fr. 2'933.35.\nDer restliche anwaltliche Aufwand von 25 Minuten, welcher am 17. März 2004\nveranschlagt wurde, ist mit einem Stundenansatz von Fr. 220.-- zu berechnen\nund beträgt Fr. 91.65. Demzufolge ist der Aufwand des Rechtsvertreters des Gesuchstellers im vorliegenden Fall mit total Fr. 3'025.-- zu veranschlagen. Hinzu\nkommen Fr. 200.--, welche für die im massgeblichen Zeitraum angefallenen Spesen zugesprochen werden. Gründe, die gemäss Art. 161 Abs. 1 Satz 2 StPO eine\nHerabsetzung des Anspruchs rechtfertigen würden, sind nicht ersichtlich. Der\nGesamtbetrag der Entschädigung beläuft sich somit unter Hinzurechnung der\nMehrwertsteuer auf Fr. 3'470.10.\n2\n\nDemnach erkennt die Beschwerdekammer :\n\n1. Das Gesuch wird teilweise gutgeheissen und X. wird eine Entschädigung\nvon Fr. 3'470.10 zu Lasten des Kantons Graubünden zugesprochen.\n\n2. Im Übrigen wird das Gesuch abgewiesen.\n\n3. Mitteilung an:\n\n__________\n\nFür die Beschwerdekammer des Kantonsgerichts von Graubünden\nDer Vizepräsident: Die Aktuarin ad hoc:\n"}